Der Softwarespezialist itemis Auszeichnung erfolgreiches Personalmanagement für 4 Tage Arbeit, 1 Tag Weiterbildung
itemis zählt zum zweiten Mal in Folge zu den besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand. Das unabhängige Lüner IT-Beratungsunternehmen verbesserte sich in der Kategorie bis 100 Mitarbeiter sogar gegenüber dem Vorjahr vom achten auf den zweiten Platz, so das Ergebnis des bundesweiten, branchenübergreifenden Unternehmensvergleichs Top Job.
Anbieter zum Thema
Itemis, aktiv in der modellbasierten Softwareentwicklung, überzeugte in der achten Runde der renommierten Wirtschaftsinitiative mit seinem krisensicheren und erfolgreichen Personalmanagement. „Die erneute Auszeichnung zum Top-Arbeitgeber bestätigt uns in unserem Kurs. Sie dokumentiert, wie wichtig uns unsere Mitarbeiter sind“, erklärt itemis-Personalvorstand Jens Trompeter, dem Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement das begehrte Top Job-Gütesiegel am 28. Januar 2010 bei einem Festakt im Landschaftspark Duisburg-Nord überreichte. Wolfgang Clement, der Mentor der Mittelstandsinitiative, würdigt die Verdienste der itemis AG in den Bereichen „Führung & Vision“, „Motivation & Dynamik“, „Kultur & Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung & -perspektive“, „Familienorientierung & Demografie“ sowie „Internes Unternehmertum“.
Der Mikroblogging-Dienst und ein Podcast sorgen für rege Mitarbeiterkommunikation
„Unsere Belegschaft weiß unser Engagement zu schätzen. Das Bekenntnis zum Top-Job-Ehrenkodex ist daher für uns nur die logische Konsequenz“, betont Jens Trompeter. Bei itemis wird Kommunikation groß geschrieben. Und wie es sich für ein Softwareunternehmen gehört, werden zur Verständigung die modernsten EDV-Anwendungen genutzt. Denn die Mitarbeiter verteilen sich auf mehrere Standorte, manche arbeiten vor Ort beim Kunden, andere am heimischen Schreibtisch. Neuigkeiten erfahren die Mitarbeiter deshalb über einen Mikroblogging-Dienst, eine Art internes Twitter-System. Dort können Kollegen Fragen stellen, Fachartikel veröffentlichen oder über die Entwicklungen bei den laufenden Projekten berichten.
Ein weiterer Weg, die Beschäftigten auf dem Laufenden zu halten, ist ein Podcast: Einmal in der Woche steht im Intranet eine Audiodatei bereit, in der etwa über die aktuelle Entwicklung des Unternehmens oder neue Veranstaltungstermine berichtet wird. Viele Mitarbeiter betreiben zudem eigene Blogs im Internet, in denen sie ihr Wissen an die Kollegen und die Öffentlichkeit weitergeben. Damit dennoch der persönliche Kontakt und Austausch nicht zu kurz kommen, treffen sich die Mitarbeiter dreimal im Jahr zu sogenannten Conventions.
Das 4+1-Arbeitszeitmodell fördert die Kreativität der Mitarbeiter
Ebenfalls viel Engagement zeigt itemis bei der Mitarbeiterentwicklung, denn stetige Fortbildung fördert die Kreativität und die Innovationskraft der Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund entstand das itemis-Arbeitszeitmodell 4+1, wonach jedem Mitarbeiter pro Arbeitswoche ein vertraglich zugesicherter Tag für die persönliche Weiterbildung zusteht. Was unter Weiterentwicklung zu verstehen ist - Forschung, Fortbildung oder auch mal ein Tag zur Erholung -, bestimmen dabei die Mitarbeiter.
Letztlich behält sich der Arbeitgeber lediglich ein Vetorecht vor. Die Mitarbeiter entwickeln dabei mit Unterstützung des Personalbereichs umfangreiche Weiterbildungsaktivitäten. Hier sind beispielsweise Open-Source-Projekte und die Study-Groups zu nennen, in denen es um Erfahrungs- und Wissensaustausch geht. Darüber hinaus werden neue Technologien ausprobiert und auf ihre Praxistauglichkeit hin getestet. Eine weitere beliebte Fortbildungsmöglichkeit ist der praxisbezogene Englischunterricht, den die Mitarbeiter eigenverantwortlich organisieren und gestalten.
Ergänzend zu diesen selbstorganisierten Fortbildungsaktivitäten greift der Personalbereich Themenvorschläge der Mitarbeiter auf und organisiert hierzu ein Einarbeitungs- und Schulungsprogramm. Im Rahmen der Training Series führen Mitarbeiter für Mitarbeiter zweitägige Trainings durch. Neben den klassischen Themen wie Software-Architektur, Modellierung und Software-Entwicklung umfasst das Programm auch nicht-technische Themen, z. B. Präsentationen vorbereiten und durchführen, Aufwandsschätzungen und Teamwork.
Das 4+1-Arbeitszeitmodell lockt potenzielle Arbeitnehmer an
Die Erfahrungen von itemis mit dem 4+1-Arbeitszeitmodell sind ausnahmslos positiv. Es kommt nicht nur bei den Mitarbeitern gut an, sondern ist zu einem zentralen Baustein der Arbeitgebermarke itemis geworden. Außerdem konnte itemis, ein doch relativ kleines Unternehmen, sich mit dem 4+1-Modell im Kampf um die besten Fachkräfte sogar gegenüber Konzernen durchsetzen, indem es die gefragtesten Leute für sich gewinnen konnte.
Natürlich gibt es auch Rahmenbedingungen durch die Kunden, die die Flexibilität von 4+1 einschränken. So sind viele der Berater vor Ort beim Kunden aktiv. Dies ist verbunden mit Reisen und Übernachtungen in Hotels. Um dennoch optimalen Informationsaustausch und Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitern zu ermöglichen, wurden verschiedene Web 2.0 Technologien eingeführt. Hierzu werden unterschiedliche Medien verwendet: Podcasts, Conventions, Vortragsreihen, E-Mail, Portale, Wiki, Microblogging und Blogs.
(ID:338701)