Treichel Elektronik Auftragsfertiger implementiert wichtige Bausteine des modernen Lean Management

Redakteur: Claudia Mallok

Der EMS-Anbieter Treichel Elektronik hat im Jahr 2005 gezielte Lean-Projekte gestartet. Das Ergebnis: Prozessoptimierungen haben die Fehlerquoten gesenkt und die Durchlaufzeiten um mehr als 20% reduziert. Kunden haben diese positive Entwicklung mit der Ernennung zum Vorzugslieferanten honioriert. In diesem Jahr werden weitere wichtige Bausteine des modernen Lean Management implementiert.

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Es reicht bei weitem nicht mehr aus, „nur“ überragende Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Unternehmen, die im globalen Wettbewerb mithalten wollen, müssen in allen Unternehmensbereichen gut aufgestellt sein. Voraussetzung ist ein ganzheitliches Managementsystem mit schnellen und verlustfreien Prozessen in Administration und Produktion. „Aus diesem Grund hat Lean Management heute in den Unternehmen eine sehr hohe Priorität“, so Harry Kuckelkorn, Geschäftsführer beim EMS-Anbieter Treichel Elektronik.

Lean Management ist heute jedoch weit entfernt von dem in den 80er Jahren gewählten Ansatz Personalabbau bzw. Reduzierung von Managementebenen. Die heutige Philosophie des Lean Management ist das Erkennen der kausalen Zusammenhänge. Zuerst werden Arbeitssituationen analysiert, Arbeitsprozesse optimiert und dadurch die Schnittstellen minimiert.

Typisch gewachsenes mittelständisches Unternehmen

Die Treichel Elektronik GmbH in Springe bei Hannover ist ein typisch gewachsenes mittelständisches Unternehmem mit zurzeit 170 Mitarbeitern. Der Elektronikdienstleister, der in diesem Jahr 30-jähriges Firmenjubiläum feiert, entwickelt, produziert und montiert elektronische Baugruppen und Systeme. Im Jahr 2005 startete die Geschäftsführung gezielte Lean-Projekte.

Teamfoto nach einem zweitägigen 5S-Workshop mit Linienmitarbeitern, Geschäftsführer, technischem Leiter, Produktionsleiter, Gruppenleiter, Koordinator Produktionssystem und externem Berater als Teilnehmer (Archiv: Vogel Business Media)

Hierfür wurden die Mitarbeiter angewiesen und motiviert, die Unternehmensprozesse zu analysieren und das Analyseergebnis umzusetzen. „Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Geschäftsführung diesen Prozess mit höchster Priorität unterstützt und fördert“, gibt der Geschäftsführer zu bedenken.

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