Technologiestandort Dresden Der Bund gibt grünes Licht für die Förderung von Infineons Smart Power Fab

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Nachdem bereits die EU-Kommission ihr Einverständnis zur Förderung der Smart Power Fab von Infineon bei Dresden gegeben hat, hat inzwischen auch die Bundesregierung die letzten Hürden aus dem Weg geräumt. Der Standort erhält aus mehreren Töpfen rund eine Milliarde Euro Gesamtförderung.

Stetiger Fortschritt: Der Rohbau von Modul 4, die Smart Power Fab, ist nahezu abgeschlossen, ab 2026 soll produziert werden.(Bild:  Infineon)
Stetiger Fortschritt: Der Rohbau von Modul 4, die Smart Power Fab, ist nahezu abgeschlossen, ab 2026 soll produziert werden.
(Bild: Infineon)

Im Februar 2025 hatte die EU-Kommission der Förderung der Smart Power Fab von Infineon bei Dresden zugestimmt, nun ist auch die bis dato noch ausstehende Bestätigung der deutschen Bundesregierung eingetrudelt. Damit sind die letzten Hürden aus dem Weg geräumt. Infineon selbst investiert rund fünf Milliarden Euro in den Bau der hochmodernen Fabrik, deren Bau bereits fortgeschritten ist; das Richtfest der seit 2023 im Bau befindlichen Fabrik wurde im April 2025 gefeiert, der Rohbau ist nahezu abgeschlossen.

Die Smart Power Fab, das vierte Modul an Infineons Standort, soll ab 2026 die Produktion von Leistungshalbleitern als auch Analog-/Mixed-Signal-Komponenten aufnehmen. Die Bundesregierung fördert die Unternehmung mit rund 900 Millionen Euro, die in einem Verhältnis 1:6 neue Jobs in der Region ermöglichen soll, also 1.000 Mitarbeiter, die direkt bei Infineon angestellt werden können, und 6.000 weitere Angestellte im Ökosystem der Fab.

„Die abschließende Bestätigung zur Förderung unserer Smart Power Fab ist ein wichtiger Meilenstein für uns als Unternehmen und ein starkes Signal für das europäische Halbleiterökosystem“, so Jochen Hanebeck, Vorstandsvorsitzender von Infineon. „Wir danken der Bundesregierung, dem Freistaat Sachsen und der Europäischen Union für die Unterstützung. Mit den in Dresden gefertigten Halbleitern tragen wir dazu bei, die Wertschöpfungsketten europäischer Schlüsselindustrien künftig noch robuster zu gestalten.“ (sb)

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