Erweiterte Funktionen Arbiträrgeneratoren 63xx von Spectrum mit DDS-Option

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Die Serie 63xx der Arbiträrgeneratoren ist jetzt mit einer DDS-Option erhältlich. Sämtliche Signaleigenschaften lassen sich über kurze Befehlssequenzen im Gerätespeicher steuern.

Bis zu 64 programmierbare Sinuswellenkernen sind mit der DDS-Option bei den Arbiträrgeneratoren der Serie DN6.33x möglich.(Bild:  Spectrum Instrumentation)
Bis zu 64 programmierbare Sinuswellenkernen sind mit der DDS-Option bei den Arbiträrgeneratoren der Serie DN6.33x möglich.
(Bild: Spectrum Instrumentation)

Nach der Markteinführung der DN6.33x-Digitizer im September setzt Spectrum Instrumentation seine Produktoffensive fort: Jetzt wird die Serie 63xx der Arbiträrgeneratoren mit einer DDS-Option (Direct Digital Synthesis) ausgestattet. Sie ermöglicht jedem AWG-Kanal die Erzeugung von bis zu 64 programmierbaren Sinuswellenkernen, auch Träger oder Töne genannt. Jeder Kern kann individuell hinsichtlich Frequenz, Amplitude, Phase, Frequenzrampe und Amplitudenrampe verändert werden. Alle Änderungen werden durch einfache Befehle gesteuert, die in Echtzeit oder als Teil gespeicherter Sequenzen ausgeführt werden können. Dadurch eignen sich DDS-fähige Geräte ideal für Anwendungen, die agile, hochreine Signalquellen erfordern.

CTO Oliver Rovini betont die technischen Vorteile: „Ein großer Vorteil der DDS-Option ist seine Effizienz. Anstatt große Datenmengen zur Erzeugung von Wellenformen zu streamen, können die Signaleigenschaften über kurze Befehlssequenzen im Gerätespeicher gesteuert werden. Millionen von gespeicherten Befehlen können mit einer präzisen Zeitauflösung von nur 3,2 ns ausgeführt werden, ohne Jitter oder Glitches.“

22 verschiedene AWG-Modelle in zwei Hardware-Formaten

Beispiel DDS-Modus: Mit wenigen Befehlen wird eine Sinuswelle erzeugt (orange), die Frequenz erhöht (blau) und die Amplitude verringert (grün).(Bild:  Spectrum Instrumentation)
Beispiel DDS-Modus: Mit wenigen Befehlen wird eine Sinuswelle erzeugt (orange), die Frequenz erhöht (blau) und die Amplitude verringert (grün).
(Bild: Spectrum Instrumentation)

Die PCIe-Karten (M5i.63xx-Modelle) sind für den direkten Einbau in PCs konzipiert und eignen sich für Anwendungen, bei denen eine schnelle Datenübertragung entscheidend ist. Diese Karten unterstützen ein oder zwei Kanäle mit Ausgaberaten von 3,2 bis 10 GS/s (5 GS/s im Zweikanal-Modus). Bis zu acht Karten können über das Star-Hub-System synchronisiert werden, wodurch bis zu 16 synchrone Kanäle und bis zu 512 DDS-Kerne möglich sind.

Die NETBOX-Geräte (Modelle DN2.63x und DN6.63x) sind LXI-konforme Stand-Alone-Geräte, die für Desktop- und Rack-Anwendungen gedacht sind. Diese Instrumente benötigen ein Ethernet-Kabel, um von jedem PC oder Netzwerk gesteuert zu werden. Es sind bis zu sechs Kanäle mit 10 GS/s oder 12 Kanäle bei 5 GS/s Abtastrate erhältlich. Im DDS-Modus stehen bis zu 384 DDS-Kerne zur Verfügung.

Durch Umschalten zwischen dem AWG-Modus (Wiedergabe von Wellenformen aus gespeicherten Daten) und dem DDS-Modus (Erzeugung befehlsbasierter Sinuswellen) stehen dem Anwender zwei Instrumente in einem Produkt zur Verfügung.

Alle Spectrum-Produkte bieten Treiber für Windows und Linux, Programmierbeispiele für gängige Sprachen wie Python, MATLAB, C++ und LabVIEW sowie eine vielseitige Python-API. Die DDS-Option der 63xx-Serie ist ab sofort verfügbar. Zum Leistungsumfang gehören kostenlose Software- und Firmware-Updates sowie technischer Support von den Entwicklungsingenieuren. (heh)

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