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Alternative Energiequellen nutzen und Energieeffizienz steigern
„Die Roadmap ermöglicht zudem Konzepte zu erarbeiten, um alternative Energien zu nutzen und die Energieeffizienz zu steigern und entlang der Wertschöpfungskette abzustimmen. Dies stellt einen wertvollen Beitrag zu einem der Kernthemen unserer Gesellschaft dar“, so die Autoren. Ein Beispiel: „Wenn wir heute z.B. über Elektromobilität reden, wird ein Großteil der Fahrzeuge primär in Ballungsräumen mit Kurzstreckenfahrten unterwegs sein. Ein Großteil der reinrassigen Elektrofahrzeuge wird deutlich mehr Start-Stopp-Zyklen pro Jahr sehen als die heutige Durchschnittsflotte der Pkw mit Verbrennungsmotor. Dies wirkt sich auf die Zuverlässigkeit der Elektronik aus und muss zusammen mit den eingesetzten oder geplanten Technologien gründlich hinterfragt werden“, wissen die Experten.
Beim Erarbeiten der Roadmap hat der Arbeitskreis eine besondere Vorgehensweise gewählt. „Schließlich kann eine Roadmap der Elektronikindustrie nicht losgelöst von den Entwicklungen in der Gesellschaft erstellt werden“, begründet das Team die Methodik. Zu Beginn der Arbeit standen Expertenreferate zu Zukunftsszenarien wie z.B. zur Siemens-Studie „Horizons 2020“ und den Kernbedürfnissen der Gesellschaft wie Energie, Energieeffizienz, Mobilität, Sicherheit und Alterspyramide im Vordergrund.
Ausgehend vom Mega-Trend die Technologien für Bauelemente und Systeme dargestellt
Vor diesen wesentlichen Mega-Trends, die in der Roadmap aufgelistet sind, haben die Experten dann zu den im Fachverband vertretenen Technologien (Aktive Bauelemente (BE), Passive BE, usw.) Zusammenstellungen der jeweils wichtigsten Themen (Automobilelektronik, Mikrosystemtechnik, Materialien, usw.) erarbeitet, präsentiert und ausführlich im Arbeitskreis diskutiert.
Als hilfreich und unerlässlich haben sich die ca. vierteljährlichen Treffen und der persönliche Meinungsaustausch erwiesen. Anschließend haben die jeweiligen Vertreter die Textform für die Roadmap bereitgestellt. Dabei habe man konsequent auf die Expertise aus den im Fachverband vertretenen Unternehmen zurückgegriffen. Selbstverständlich wurden auch international verfügbare Roadmaps bei der Informationsbeschaffung berücksichtigt.
Aufgrund welcher Tatsachen, Erfahrungen oder Marktkenntnisse ist die Prognose über eine Dekade möglich? Die Antwort der Autoren: „Die Zukunft ist nie sicher, aber alle Teilnehmer des Arbeitskreis Technologieplattform haben in ihren Unternehmen mehrjährige Erfahrung in der Entwicklung von Produkten oder der Analyse von Trends und damit einen gewissen Anspruch, die künftigen technischen Entwicklung einschätzen zu können.
Neben den Erfahrungen werden von den Experten zusätzlich Prognosen und Vorhersagen aus dem Umfeld und anderen Institutionen berücksichtigt“, argumentiert das Redaktionsteam. Die Mitglieder des AK Technologieplattform seien sich bewusst, niemals alle Zusammenhänge und Trends aufzeigen zu können. Auch wird sich die Zukunft nicht exakt darstellen lassen. Unerwartete Einflüsse, wie z.B. die derzeitige Krise, sind nur schwer vorherzusehen.
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