Anforderungen an HMI-Systeme Informationen auf Displays müssen jederzeit gut lesbar sein

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Display-Experten des DFF trafen sich Ende Februar und tauschten sich zwei Tage lang intensiv über neue Anforderungen an HMI-Systeme aus. Ein Thema waren die unterschiedlichen Lichtverhältnisse im Fahrzeug und deren Auswirkungen auf das Display.

Die Experten des DFF trafen sich im Februar zum ersten Focus Meeting bei 3M Deutschland in Neuss.(Bild:  DFF)
Die Experten des DFF trafen sich im Februar zum ersten Focus Meeting bei 3M Deutschland in Neuss.
(Bild: DFF)

Wie kann die Displayindustrie auf eine sich verändernde Welt reagieren und welche neuen Anforderungen werden an HMI-Systeme gestellt? Dies war das beherrschende Thema des ersten jährlichen Focus Meetings des DFF – Global Network for Display Professionals – am 28. und 29. Februar bei 3M Deutschland in Neuss.

Vor dem Hintergrund dieser Fragen eröffnete Gastgeber Thomas Junck, Mitglied im Vorstand und Schriftführer beim DFF und DMSD Automotive Sales Manager EMEA bei 3M Deutschland, das erste jährliche Focus Meeting: „In einer sich ständig verändernden Welt ist es entscheidend, dass wir uns anpassen können, um den sich verändernden Wettbewerbsbedingungen gerecht zu werden. Das bedeutet, auf den globalen Wettbewerb, neue Technologien, Kundenwünsche und Vorschriften zu reagieren“.

Display-Folien mit Durchblick

In immer mehr Fahrzeugen werden Fahrerinformationen über Displays angezeigt. Das Problem: Die dargestellten Informationen müssen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen immer gut lesbar sein. Licht- und Optikmanagement werden daher immer wichtiger. Steve Riley, EMEA Vice President, Transport & Logistics Group bei 3M Deutschland: „Mit unseren Displayfolien bündeln wir unser Know-how bei Folien und Optiken. Die Folien sorgen dafür, dass das Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung sichtbar ist, aber den Fahrer bei Nachtfahrten nicht ablenkt.“

Die optische Mehrschichtfolie helfe so, die Informationen auf dem Fahrzeugdisplay immer klar, kontrastreich und energieeffizient darzustellen.

Lichtverteilung nach Maß

Nathan Naismith, Technical Manager 3M Deutschland, wies in seinem Vortrag „Tailored Light Distributions for new Display Applications“ darauf hin, wie stark sich der Fahrzeuginnenraum in den letzten zehn Jahren verändert hat. Die Displays in den Fahrzeugen würden immer größer und heller, so dass immer mehr Licht gelenkt werden müsse. Teilweise sei sogar eine Lichtsteuerung notwendig, um Reflexionen zu vermeiden.

Das Ziel: die Helligkeit für den gewünschten Blickwinkel in die richtige Richtung zu erhöhen – und gleichzeitig die Reflexionen in der Windschutzscheibe so gering wie möglich zu halten. Bei Pillar-to-Pillar-Displays ergeben sich laut Naismith neue Anforderungen: Reflexionen in den Seitenfenstern und in der Windschutzscheibe müssten minimiert werden und die uneingeschränkte Sicht für den Fahrer unter allen Bedingungen gewährleistet sein. Außerdem soll alles reibungslos funktionieren und der Fahrer nicht durch die Gespräche der Mitfahrer gestört werden. Die Lösung: Prismenfolien lenken das Licht zum Betrachter. (heh)

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