Zustandsüberwachung für Energieketten Ampelindikator zeigt Verschleiß ohne Elektronik

Von Manuel Christa 2 min Lesedauer

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Mit EC.WLC führt Igus einen mechanischen Indikator ein, der den Zustand gleitender Energieketten per Ampelfarben sichtbar macht. Einbaupunkt ist die Mitte des Verfahrwegs, wo die Kette am stärksten arbeitet. Wartung wird planbarer, ganz ohne Strom.

Instandhaltung auf einem Blick: Der Zustandsindikator EC.WLC zeigt mithilfe eines Ampelsystems die Lebensdauer der Energiekette an. (Quelle: igus GmbH)(Bild:  Igus GmbH)
Instandhaltung auf einem Blick: Der Zustandsindikator EC.WLC zeigt mithilfe eines Ampelsystems die Lebensdauer der Energiekette an. (Quelle: igus GmbH)
(Bild: Igus GmbH)

Igus erweitert die Zustandsüberwachung seiner Energieketten um ein rein mechanisches Bauteil: Der EC.WLC‑Indikator färbt je nach Verschleiß grün, gelb oder rot und verzichtet vollständig auf Elektronik, Software und Energieversorgung. In Anlagen, in denen digitale Sensorik nicht gefragt ist, schafft er Transparenz mit einem Blick.

Der Sensor sitzt auf dem Öffnungssteg in der Mitte des Verfahrwegs – dort, wo gleitende Ketten aufliegen und den höchsten Abrieb zeigen. Neben der Farbe signalisiert auch ein kleiner werdender Abstand der Öffnungsstege den Fortschritt des Verschleißes. Instandhalter sehen den Zustand im Vorbeigehen und können Eingriffe besser takten.

Mechanik statt Datenkabel

Zielgruppe sind Anlagen mit mittleren Verfahrwegen ab sechs bis 35 Metern und hohen Lasten. Hier hat sich die modulare E4Q‑Serie etabliert: Sie lässt sich ohne Werkzeug öffnen, ist stabil gebaut und läuft vergleichsweise leise. Sie bewegt Kabelpakete in Werkzeugmaschinen, Portalen, Holzbearbeitung, automatisierten Lagern und Schweißrobotik.

Mit EC.WLC ergänzt Igus sein Portfolio an Zustandsanzeigen um eine analoge Option für Anwendungen, in denen Funk, Cloud oder zusätzliche Verkabelung nicht gewünscht sind. Ein Blick auf die Kette reicht, um Wartungsschritte einzuplanen und ungeplante Stillstände zu vermeiden.

Aussage aus dem Produktbereich

„Für Instandhalter bringt der EC.WLC spürbare Entlastung im Alltag: Statt zeitaufwendiger Sichtprüfungen oder komplexer digitaler Systeme reicht ein kurzer Blick auf die Anzeige“, erklärt Richard Habering, Geschäftsbereichsleiter smart plastics bei igus. „Wir wollten eine Lösung schaffen, die einfach funktioniert, ganz ohne Schulung, Schnittstellen oder Komplexität. Der EC.WLC ist genau das: eine intelligente, aber kinderleichte Antwort auf die Frage, wie man Wartung smarter und wirtschaftlicher machen kann, und das zu einem Preis von gerade einmal 39 Euro“.

Der Indikator lässt sich nicht nur an der E4Q verbauen. Igus bietet Varianten für ausgewählte Größen der Serien E4.1, E2/000 und E2.1 an. Damit deckt der Hersteller gängige Kettentypen für gleitende Anwendungen ab und adressiert Maschinenbauer, die robuste, leicht nachvollziehbare Zustandsanzeigen suchen.

Das Konzept folgt dem Prinzip der Sichtbarkeit am Ort des Geschehens. Statt Daten an übergeordnete Systeme zu senden, wandert die Information dorthin, wo sie gebraucht wird: an die Kette. Das senkt Einstiegshürden, weil weder Schulungen noch Anbindung nötig sind. In Betrieben mit gemischten Maschinenparks kann EC.WLC so als Low‑Tech‑Baustein die Brücke zur zustandsorientierten Wartung schlagen. (mc)

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