Messtechnikmarkt Agilent will mit zusätzlichen Marktanteilen im unteren Preissegment wachsen
Einen Marktanteil von 25% kann der Messtechinkspezialist Agilent in Europa für sich verzeichnen. Hinzu kommt ein jährliches Wachstum von 4 bis 5%. ELEKTRONIKPRAXIS sprach mit Hans-Jürgen Bochtler, Managing Director Sales & Services Agilent Premium Partners and Distributors in Central and East Europe.
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Agilent hält in der Messtechnik ungefähr 30 bis 35% des Weltmarktes. Der Anteil in Deutschland ist etwas geringer und liegt bei 27%.
Zu den drei Messtechnik-Märkten von Agilent zählen der Industriesektor mit einem Anteil von 21%. Dieser Markt wächst am schnellsten und ist im Scope-Bereich sehr stark.
Hier konnte Agilent zusammen mit LeCroy zulegen. Gefolgt von der Kommunikationsbranche mit 18% vom Umsatz, die vor allem von der rasanten Smartphone-Entwicklung profitiert. Mit 12% vom Umsatz ist die Luftfahrt/Verteidigung der drittgrößte Markt.
Der Markt der Messtechnik ist unter den großen der Branche aufgeteilt. Wachstum ist hier nicht mehr oder nur sehr begrenzt möglich. Hier ist es wichtig, dass noch zusätzliche Marktanteile hinzukommen. Doch wie lässt sich das erreichen?
Zusätzliche Marktanteile im unteren Preissegment
Agilent sieht zwei Möglichkeiten: Bestehendene Anwendungen weiter ausbauen und einen erweiterten Produktportfolio, das zu mehr organischem Wachstum führen soll. Hier soll vor allem im unteren Preissegment bei den Handheld Scopes durch größere Stückzahlen der Markt bedient werden.
Da diese Geräte für Distributoren geeignet sind, sind Modifikationen über die Software möglich. Zusätzliche Funktionen lassen sich später bei Bedarf freischalten. Die Herstellungskosten sind überschaubar. Somit kann mit diesen Messgeräten zusätzlich eine breite Kundenzahl adressiert werden.
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