Mixed-Signal- und Digitaloszilloskope 5000-mal höhere Aktualisierungsrate bei Mixed-Signal-Designs
Agilent hat mit der InfiniiVision 7000er-Serie insgesamt zehn Modelle auf den Markt gebracht. Die Messgeräte verfügen über eine Bandbreite von 350 MHz bis 1 GHz, ein 12,1"-XGA-Display und eine Gehäusetiefe von 18 cm.
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Mit der Produktfamilie InfiniiVision 7000 erweitert Agilent sein Angebot an Mixed-Signal- und Digitaloszilloskopen um zehn Modelle. Sie bieten Bandbreiten bis zu 1 GHz und eine Signalaktualisierungsrate von bis zu 100.000 Signale pro Sekunde. Der Hersteller bietet die Messgeräte mit einen 30,7 cm (12,1") großen XGA-LC-Display an. Die Gehäusetiefe beträgt ungefähr 18 cm bei einem Gewicht von knapp über 6 kg. Der große Bildschirm dieser Oszilloskope ermöglicht es, bis zu 20 Kanäle, darunter auch serielle Datenströme, gleichzeitig anzuzeigen.
Mit den Modellen werden Elektronikentwickler in den Bereichen Computer, Kommunikations, Halbleiter, Luft/Raumfahrt, Automobil und Wireless angesprochen.
Kritische Informationen gehen nicht verloren
Mit Signalaktualisierungsraten von maximal 100.000 Signale pro Sekunde im Standardbetriebs-Modus lassen sich zwei Probleme eleminieren: Entwicklern entgehen keine kritischen Informationen, wie träge Reaktion beim Messen mit tiefem Signalspeicher und die „Blindheit“ herkömmlicher Architekturen gegenüber schnellen Änderungen der zu messenden Signale wird behoben. Bei Messungen an Mixed-Signal-Designs ist die Aktualisierungsrate laut Hersteller 5000 mal höher als früher.
- Die Messgeräte sind serienmäßig mit verschiedenen universellen Messfunktionen ausgestattet und können bei Bedarf über Software-Optionen an spezielle Aufgabenstellungen angepasst werden: unter anderem ist das Dekodieren und Triggern folgender serieller Signale möglich: I2C, SPI, CAN, LIN, FlexRay, RS-232 und sonstige UART-Busse,
- Debuggen von Designs auf der Basis von Xilinx- oder Altera-FPGAs,
- segmentierter Speicher analysiert Laserimpulse, Radar-Bursts und serielle Pakete,
- Signaldaten lassen sich offline auf einem PC darstellen und zuvor erfasste Oszilloskop-Messdaten austauschen,
- Oszilloskop-Messdaten im HF-Kontext können mithilfe der VSA- (Vector Signal Analysis-) Software dargestellt werden und
- Leistungsparameter mit dem Power-Analysis-Softwarepaket messen.

„Agilent ist seit fünf Jahren der am schnellsten wachsende Oszilloskop-Hersteller”, freut sich Jay Alexander, Vice President und General Manager der Oszilloskop-Division von Agilent. „Wir haben die neue Produktfamilie nach den Vorstellungen unserer Kunden entwickelt, die sich bestmögliche Signaldarstellung bei kompakten Abmessungen und einem erschwinglichen Preis wünschten.”
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