Aufgemerkt 1928 – Tischfernsprecher Modell W28

Peter Koller

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In der Rubrik Aufgemerkt stellt die Redaktion ELEKTRONIKPRAXIS regelmäßig Meilensteine aus der Geschichte der Elektronik und Elektrotechnik vor. Diesmal: der Tischfernsprecher Modell W28.

Der Fernsprecher W48 von Siemens und Halske war eine Fortentwicklung des Vorkriegsmodells W28 und ist mit modernisiertem Innenleben bis heute zu bekommen(Foto:  Siemens AG)
Der Fernsprecher W48 von Siemens und Halske war eine Fortentwicklung des Vorkriegsmodells W28 und ist mit modernisiertem Innenleben bis heute zu bekommen
(Foto: Siemens AG)

Es war für Generationen von Deutschen quasi das Telefon. Der Tischfernsprecher Modell 28 gilt heute als Design-Klassiker. Mitte der 1920er-Jahre gab die Deutsche Reichspost bei Siemens & Halske die Entwicklung eines neuen Telefonmodells in Auftrag. Ab 1928 wurde es von verschiedenen Herstellern produziert.

Bildergalerie Aufgemerkt: Weitere Höhepunkte der Elektronikgeschichte

Der W28 ist einer der ersten modernen Tisch-Fernsprecher in kompakter Bauweise. Das Gehäuse war aus dem Phenolharz-Pressstoff Bakelit gefertigt. In Form der Modelle W38 und W48 (Foto) bekam das Wählscheibentelefon optisch ähnliche, aber durchaus nicht baugleiche Nachfolgemodelle.

Das W48 wurde bis Anfang der 1970-er Jahre als Standardapparat von der Deutschen Bundespost eingesetzt. In den 1990-er Jahren war die Telekom mit einem W48-Nachbau mit modernem Innenleben erfolgreich und bis heute ist ein weitgehend originalgetreuer Nachbau mit entsprechenden Anpassung für die heutigen Telefonnetze bei einem Edel-Versandhaus erhältlich.

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