Stromsensoren Zuverlässigkeit und schaltungstechnische Absicherung perfektioniert
Eine neue Generation von Stromsensoren macht durch deutlich erhöhte Zuverlässigkeitswerte MTBF und FIT auf sich aufmerksam. Gegenüber den Vorgängertypen haben sie eine deutlich verringerte Bauteileanzahl.
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Durch die Entwicklung eines neuen Schaltkreises ist die weitergehende Integration der Elektronik der Stromsensoren möglich geworden. Die Hanauer VACUUMSCHMELZE zeigt die ersten Sensoren dieser neuen Generation auf der electronica 2014 in Halle B5/Stand 119. Sie ersetzen mittelfristig zahlreiche Typen der bisherigen Baureihen. Dabei geht es um jene Sensortypen, die mit +/-12 bis 15 V oder +/-24 V versorgt werden und einen Stromausgang besitzen. Die neuen Sensoren der 4648-xxx-Familien werden vollständig kompatibel zu den entsprechenden Typen der bisherigen Baureihen sein.
Erreicht werden verbesserte Zuverlässigkeitswerte (MTBF und FIT) durch eine gegenüber den Vorgängertypen deutlich verringerte Bauteileanzahl. Die thermische Zuverlässigkeit wird bei einigen Typen durch bessere interne Kühlungsbedingungen der internen Bauelemente weiter erhöht.
Stromsensoren
Ein hochgenaues Abbild der Leistungselektronik
„Die schaltungstechnische Absicherung gegen undefinierte Betriebszustände, wie vorübergehender Ausfall oder Absenkung der Versorgungsspannung im Betrieb, wurde perfektioniert“, konstatiert Adalbert Ströhle, Leiter Vertrieb Europa, Marketing und Kommunikation bei der VACUUMSCHMELZE, „in der nahen Zukunft werden nach und nach weitere Typen der bisherigen Baureihen der VAC in der neuen Technologie verfügbar sein.“
Die VAC-Baureihen der Stromsensoren für die Printmontage, bei denen die Elektronik integriert ist, haben in den letzten Jahren einen außerordentlichen Markterfolg erreicht. Das von VAC entwickelte Prinzip des Kompensationssensors mit magnetischer Sonde als Nullfelddetektor zeichnet sich durch bestmögliche Präzision der Stromerfassung aus.
Die Elektronik der VAC-Stromsensoren ist nahezu vollständig in einem neuen, gemeinsam mit einem führenden Halbleiterhersteller entwickelten, IC konzentriert. Diese Sensoren haben eine sehr gute Messgenauigkeit sowie sehr geringe Temperaturabhängigkeit und Langzeitdrift der Ausgangsgröße. Alle Typen erlauben die Erfassung hoher Maximal- und Dauerströme mit kompakten Gehäuseabmessungen. Es sind Typen für unipolare und bipolare Spannungsversorgung und mit Spannungs-, sowie Stromausgang erhältlich.
Die Bezeichnung einer inzwischen bewährten Baureihe von Stromsensoren für die Printmontage lautet 4646-X7xx. Diese Typen sind in vielen Punkten mit der im Markt sehr erfolgreichen kleinsten Baureihe 4646-X6xx identisch. Sie bieten darüber hinaus jedoch weitere Vorteile.
Durch Vergrößerung der Luft- und Kriechstrecken werden höhere System- und Arbeitsspannungen (600 V/1020 V nach EN61800) möglich. Die Verwendung von vier anstatt drei Strombügeln reduziert die Stromdichte bei Parallelschaltung. Sie gibt dem Anwender aber auch mehr Möglichkeiten, den Messbereich durch Parallel- und Reihenschaltung an seine Anwendung anzupassen.
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