Stromsensoren

Zuverlässigkeit und schaltungstechnische Absicherung perfektioniert

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Hochstromsensoren für 1000 A eff und höher

Der aktuellen Trend der Anwendungen zu immer höherer Leistung, wie z.B. bei Windkraftanlagen, Zentralwechselrichtern im Solarbereich oder Großantrieben, führt zu immer höheren Strömen, die erfasst werden müssen.

Die VAC hat nun ihr Funktionsprinzip an diese Herausforderung angepasst und bietet deshalb Hochstromsensoren für Ströme von 1000 A eff und höher an, mit einem Messbereich von bis zu 2500 A.

Die VAC-Lösung bietet die für die VAC Sensoren typischen Vorteile, wie hohe Messgenauigkeit und Stabilität, einen weiten Messbereich und ausgezeichnete dynamische Eigenschaften, sowie eine niedrige Leistungsaufnahme des Sensors durch eine PWM-Treiberstufe für den Kompensationsstrom.

Die große Öffnung erlaubt mehr Flexibilität bei der Auslegung des Primärleiters durch den Anwender. Allstromsensitive Differenzstromsensoren, sogenannte DI-Sensoren, sind das Herzstück einer Fehlerstrom-Überwachungseinheit (RCMU) nach EN 62109 in transformatorlosen Solarwechselrichtern. Damit ist die Installation eines teuren gleichstromsensitiven Fehlerstromschutzschalters überflüssig.

Betriebsstrom-Hin- und Rückleiter sowie gegebenenfalls eine Prüfstromleitung werden durch den Sensor geschleift. Dieser erfasst folglich nur die Stromdifferenz, also den Fehlerstrom, und zwar mit einer Genauigkeit von 1,5% eines Nennfehlerstroms von 300 mA und erzeugt eine proportionale Ausgangsspannung. Die allstromsensitiven Differenzstromsensoren aus Hanau zeichnen sich durch Zusatzfunktionen wie die Entmagnetisierung des Sensorkerns nach dem Einschalten der Stromversorgung und auf Anforderung aus.

Der neue Typ 4646-X976 ist mit integrierten Primärleitern für Dreiphasen – Systeme und einer Prüfstromleitung ausgestattet. Er ergänzt die DI–Familie der DI–Sensoren mit Primärleitern für Einphasensysteme und mit Durchstecköffnung.

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