Laser-Controller Zum Ansteuern von Laserdiodentreibern und Kurzbogen-Lampenvorschaltgeräten

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Schulz-Electronic bietet den Laser System Controller LSC 1650 des US-Herstellers Quantum Composers an.

Anbieter zum Thema

Die Bedienseite des 1650 Laser System Controller, LSC
Die Bedienseite des 1650 Laser System Controller, LSC
(Bild: Schulz-Electronic)

Das handliche Gerät basiert auf dem Laser Diode Driver Controller (LDDC) 1550, bietet jedoch zusätzliche Funktionalität. Beide Controller eignen sich zur Ansteuerung aller Laserdiodentreiber und der Kurzbogen-Lampenvorschaltgeräte von Lumina Power, wie LDD / LDY, LDDHC / LDYHC, LDQPC, LDQCW, DDPC, XLB / MLB.

„Wir können die Geräte so anpassen, dass damit auch die Treiber anderer Hersteller angesteuert werden können“, erläutert Heiko Seel, Product Manager Laser bei Schulz-Electronic. „Interessenten sollten einfach bei uns anfragen.“

Mit den Controllern können die wichtigen Parameter von CW-Treibern und gepulsten Modellen, wie Treiberstrom, Pulsweite und Frequenz, bequem vorgewählt werden. Alle Einstellungen stehen abgespeichert zur Verfügung für verschiedene Experimente oder unterschiedliche Diodentreiber.

Die Programmierauflösung von 12 bit, Jitter von 1 und 100 ns Pulsauflösung sind für industrielle ebenso wie für wissenschaftliche Anwendungen geeignet. Die Pulsfeatures wie Single Shot, Burst und Continuous Mode sind Funktionen, die man in gewohnter Weise von Quantum Composers Produkten erwartet.

Das Anschlussbild des 1650 Laser System Controller, LSC
Das Anschlussbild des 1650 Laser System Controller, LSC
(Bild: Schulz-Electronic)
Mit dem 1650 LSC, können ebenso einfach die primären Parameter des angeschlossenen Laserdiodentreibers eingestellt und überwacht werden. Ein zusätzliches Hilfs-I/O Interface ermöglicht das Auslesen von Photodioden und Thermistoren und das Ansteuern und Auslesen diverser analoger und digitaler I/Os. Zusätzliche Puls- und Sync-Ein- und Ausgänge qualifizieren den 1650 LSC zur zentralen, synchronisierenden Steuerung für komplexe Lasersysteme.

Für den manuellen Betrieb sind die Geräte mit Bedientasten, einem Dreheinsteller und einem vierzeiligen Display ausgestattet. Auf Anfrage werden die Displays, abgestimmt auf die Transmission von Laserschutzbrillen, auch in unterschiedlichen Farben geliefert. Durch die zahlreichen Zusatzfunktionen empfiehlt sich der 1650 LSC als kostengünstige Lösung für die Steuerung unterschiedlicher Laser-Systeme. Ein Tipp von Heiko Seel: „Ein LSC, verbunden mit OEM-Treibern, ergibt mit kleinstem Aufwand ein System, das es hinsichtlich des Bedien-Komforts mit manchen Laborgeräten aufnehmen kann. Speziell für die erste Evaluierung der Komponenten für eine neue Laser-Systemserie bietet sich diese Realisierung wegen des deutlich reduzierten Aufwands an.“

Beide Geräte werden in einem kompakten Kleingehäuse geliefert. Von vielen Lumina-Treibern werden die Controller automatisch direkt versorgt, so dass das Steckernetzteil überflüssig wird. Über den USB-Anschluss sind die Controller von einem Computer aus erreichbar. Die Controller bringen Bedienkomfort in Serviceeinsätze und Inbetriebnahmen. In Laser-Anlagen im Serienstand übernehmen die Geräte als günstige und übersichtliche Lösung die komplette Steuerung der Systeme. Mit dem Standard USB-Anschluss zur PC-Steuerung sind die Controller auf Anfrage auch als reine Board-Level-Produkte ohne manuelle Steuerung und Display zu erhalten.

(ID:39060620)