Elektromobilität Zollner und Brusa vereinbaren enge Zusammenarbeit
Der Mechatronik-Dienstleister Zollner und Brusa, ein Schweizer Entwicklungsspezialist von Leistungselektronik für elektrisch angetriebene Fahrzeuge, haben eine vertiefte Zusammenarbeit vereinbart.
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Die Vereinbarung unterzeichneten Zollner-Vorstands-Mitglied Ludwig Zollner und Brusa-CEO und Inhaber Josef Brusa am Brusa-Standort in Sennwald im Schweizer Kanton St. Gallen. Die Entwicklung liegt bei den Denkern von Brusa, während der Mechatronikdienstleister Zollner seine Unterstützung in Sachen Industrialisierung bis hin zur Serienfertigung einbringt.
Win-Win-Situation für alle Beteiligten
„Wir können uns als großer, leistungsfähiger und internationaler Partner einbringen“, erklärt Ludwig Zollner. „So ergänzen sich beide Partner optimal und können ihre Stärken einbringen. Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, auch für den Endkunden.“
Das Vertrauen zwischen den Unternehmen ist bereits durch die vorherige Zusammenarbeit in der Industrialisierung und Produktion für Automotive Produkte im Bereich eMobility gewachsen. Ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit ist ein aktuelles Projekt zur Vereinfachung des Ladens von Elektro- und Hybridautos.
Induktiv-Ladesystem mit integrierter Leistungselektronik
Experten sind sich einig, dass Elektroautos in der Zukunft kabellos geladen werden und dass durch diese Komfortsteigerung weitere Hemmschwellen der Elektromobilität abgebaut werden können. BRUSA hat nun ein Induktiv-Ladesystem entwickelt, das sich von bekannten Systemen besonders durch seine kompakte Bauart unterscheidet und den neuen Maßstab auf dem Gebiet des Induktionsladens setzt.
Das neue System besteht lediglich aus Boden- und Fahrzeugplatte – die benötigte Leistungselektronik ist bereits integriert. Weder externe Wallbox noch Hochfrequenzkabel sind notwendig – ein absolutes Novum auf dem Gebiet der Induktivladesysteme, das Bauraum- und Kosten spart. Die beiden Gehäuse der Primär- und Sekundärspule beinhalten bereits sämtliche AC/DC-Wandler sowie Kommunikations- und Sicherheitseinrichtungen zur Fahrzeugpositionierung und Lebewesen-/Fremdobjekterkennung.
Installation der Bodenplatte wird zum Kinderspiel
Dadurch wird auch die Installation der Bodenplatte beim Endkunden in der Garage zum Kinderspiel, da diese einfach an einer entsprechend abgesicherten Hausstromversorgung angeschlossen werden kann. Auf der anderen Seite wird auch beim Automobilhersteller die Fertigungs- bzw. Fahrzeugintegrationszeit wesentlich verkürzt, da nur eine Fahrzeugkomponente ins Fahrzeug eingebaut werden muss. Honoriert wurde die innovative Entwicklung bereits mit dem Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität (eCarTec-Award).

Induktives Ladesystem für den Alltagseinsatz
Das ICS von BRUSA ist für den Alltagseinsatz entwickelt worden und verfügt über diverse Sicherheitseinrichtungen, wie zum Beispiel die Fremdkörpererkennung. Das Ladesystem wird automatisch in Betrieb genommen sobald das Fahrzeug korrekt positioniert ist. Fahrzeug und Bodenplatte kommunizieren über Standard-W-LAN.
Zollner kann hier sein ganzes Spektrum der Leistungsfähigkeit einbringen. So unterstützen wir bei der Entwicklung, bringen das Know-how aus dem Bereich induktive Bauelemente, Kunststofftechnik für die Gehäuse, Maschinenbau für die Anlage zur Serienfertigung und den kompletten Lebenszyklus von komplexen Automotive-Produkten vom ersten Muster bis zum Ersatzteilkonzept mit direkter Belieferung der Automobilhersteller in den weltweiten Märkten ein.
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