SPS/IPC/DRIVES Zehn Tipps für den erfolgreichen Messebesuch

Redakteur: Gerd Kucera

Simone Pfisterer, verantwortlich für das Besuchermarketing bei der Mesago Messemanagement GmbH, gibt Ihnen zehn Tipps für den Besuch der SPS/IPC/DRIVES 2011 (22.-24. November) in Nürnberg.

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Die Fachmesse zur elektrischen Automatisierung, die SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg, präsentiert sich 2011 größer und internationaler als je zuvor. Erstmals werden zwölf Messehallen und mehr als 100.000 m2 Ausstellungsfläche belegt sein. Über 1400 Aussteller aus dem In- und Ausland werden erwartet. Wieder sind alle Keyplayer der Branche vertreten.

Nach dem Besucherrekord im vergangenen Jahr ist auch für 2011 mit deutlich über 50.000 Fachbesuchern zu rechnen. Rund 20 % der Besucher werden aus dem Ausland erwartet; der Anteil der internationalen Fachbesucher wächst kontinuierlich. Die neu hinzugenommene Halle 3 mit 10.000 m2 Ausstellungsfläche beinhaltet die Thematik Antriebs- und Steuerungstechnik. Halle 8 bekommt neben der Steuerungstechnik den neuen Themenschwerpunkt Bedienen und Beobachten.

Die Öffnungszeiten der Veranstaltung am Dienstag und Mittwoch von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Donnerstag von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr bieten dem Besucher die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren.

Wer frühzeitig den Messebesuch sorgfältig plant, ist bedeutend effizienter und erfolgreicher als jemand, der vieles dem Zufall überlässt. Simone Pfisterer, verantwortlich für das Besuchermarketing bei der Mesago Messemanagement GmbH, gibt zehn Tipps für den Besuch der SPS/IPC/DRIVES.

1. Reise und Aufenthalt beizeiten planen: Fragen Sie sich, wie Sie zur Messe anreisen wollen. Ist eine Übernachtung geplant? Buchen Sie vorausschauend, dann ist, die Hotelauswahl noch groß und eventuell gibt es Sonderkonditionen für Bahn und Flug. Gerne hilft der Veranstalter bei der Hotelsuche. Wer sich vorab auf der Homepage zur SPS/IPC/DRIVES registriert, bekommt seine Eintrittskarte kostenlos als Download.

2. Das Ziel klar definieren: Formulieren Sie Ihre Erwartungen am besten schriftlich. Über was will ich mich auf der Messe informieren und was will ich nach dem Messebesuch wissen, was ich jetzt noch nicht weiß? Mit welchem Aussteller möchte ich über was sprechen? Welche Veranstaltungen, Vorträge werden dazu stattfinden? Reicht dazu ein Messetag oder sind zwei besser?

3. Legen Sie den Weg durch die Hallen fest: Mittels Hallenübersicht planen Sie ihre Stationen. Nutzen Sie den kürzesten Weg, aber gehen Sie dabei nach Prioritäten vor. Hallenplan, Ausstellerliste und Produktverzeichnis gibt es im Katalog und online. Ein grober Zeitplan ist Pflicht! So sehen Sie, ob die Etappenziele erreicht werden. Die persönliche Merkliste My Account der SPS/IPC/DRIVES vereinfacht die Messeplanung. Interaktive Hallenpläne halten die Wege kurz.

4. Zeitpuffer einplanen: Der grobe Zeitplan gibt die Möglichkeit, auch Zeitpuffer einzubauen. Lassen Sie sich auch ausreichend Zeit für den Weg. So ist zwischen den Terminen ein informativer Rundgang durch die Halle möglich. Hierbei gibt es oft Interessantes, für das aber kein Termin eingeplant ist. Jetzt erlaubt der Zeitpuffer die kurze Kontaktaufnahme und ggf. die Vereinbarung eines Kurztermins.

5. Wichtige Termine vor der Messe vereinbaren: Auf vielen Ausstellungsständen herrscht großer Andrang, besonders am ersten Tag. Kündigen Sie Ihren Besuch an und vereinbaren Sie mit dem Gesprächspartner per Telefon ein Treffen. Das hält die Wartezeit am Stand kurz, außerdem kann man sich über die Gesprächsdauer abstimmen. Auch sollten Sie die Handy-Nummern Ihrer Ansprechpersonen auf der Messe dabei haben.

6. Außenwirkung: Bedenken Sie, dass Sie auf der Messe viele Stunden unterwegs sind. Achten Sie daher auf bequeme Schuhe und angemessene Kleidung. Vergessen Sie auch nicht, genügend Visitenkarten einzustecken! Sie werden mit vielen Menschen reden. Ein paar Pfefferminzbonbons oder Fruchtdrops sollten immer dabei sein.

7. Entspannt und zielgerichtet: Nehmen Sie beim Rundgang die Messe-Atmosphäre auf. Ist vor dem nächsten Termin noch Pufferzeit übrig, dann tun ein paar ruhige Augenblicke gut, um sich mental auf das Gespräch einzustimmen. Führen Sie die Unterhaltung entspannt, aber so knapp wie möglich.

8. Notizen machen: Schreiben Sie sich im Gespräch Stichpunkte für die Nachbereitung auf. Skizzieren Sie das Diskutierte und notieren Sie ggf. Stichpunkte zum Kontakt entweder auf der Rückseite der Visitenkarte des Gesprächspartners oder ausführlicher in einem separaten Heft.

9. Messe nachbearbeiten: Machen Sie nach der Messe Ihre Hausaufgaben: Verschicken Sie, was Sie zugesagt haben; telefonieren Sie an den verabredeten Terminen; bauen Sie aus, was Sie auf der Messe vereinbart haben. Klären Sie nun für sich, wie Sie Ihre gesammelten Informationen optimal aufbereiten und nutzen wollen. Kontakte gehören gepflegt. Melden Sie sich nach angemessener Zeit beim Gesprächspartner und vereinbaren Sie eventuell weitere, gemeinsame Schritte.

10. Zeitnah agieren: Warten Sie nicht zulange mit der Messenacharbeitung, sonst läuft die Zeit davon und andere wichtige Dinge schieben sich dazwischen.

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