Eine aktuelle Studie im Auftrag von Ledvance zeigt, dass es bei den Deutschen nicht nur bei den Maßeinheiten rund um das Licht Wissenslücken gibt. Auch der Einfluss des Lichts auf den Menschen ist noch nicht jedem bekannt.
Was wissen die Deutschen über das Thema Licht? Eine Studie im Auftrag von Ledvance gibt darüber Auskunft.
Noch vor ein paar Jahren musste man sich über Licht recht wenig Gedanken machen oder wir haben uns kaum damit auseinandergesetzt. Doch seit mit der LED die Halbleiterbeleuchtung in den Fokus gerückt ist, gibt es ein paar lichttechnische Parameter mehr zu beachten. Auch die biologische Wirkung des Lichts ist jetzt viel mehr ein Thema.
Am 16. Mai war der Internationale Tag des Lichts. Das hat die UNESCO beschlossen, um ein globales Publikum auf die Bedeutung von Licht und Lichttechniken aufmerksam zu machen. Wie die Deutschen ihr eigenes Lichtwissen einschätzen, wo der größte Aufklärungsbedarf liegt und wie offen und informiert sie in Bezug auf Zukunftsthemen der Lichttechnik sind, zeigt eine aktuelle, von Research Now im Auftrag von Ledvance durchgeführte repräsentative Umfrage von rund 1000 Deutschen.
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Wissenslücken bei den Maßeinheiten
Viele fühlen sich besser informiert, als sie es tatsächlich sind: 75 Prozent der Deutschen antworten, dass ihnen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Beleuchtungstechniken von (smarter) LED bis hin zu klassischen Glühlampen vollkommen oder zumindest ausreichend klar sind. Zu den relevanten Maßeinheiten befragt, wie sie seit geraumer Zeit auf jeder Lampen- oder Leuchten-Verpackung zu finden sind, gibt es bereits Unterschiede: Noch 82 Prozent der Befragten ordnen Watt korrekt dem Energieverbrauch zu. Die in der LED-Welt wichtigen Maßeinheiten Kelvin und Lumen werden dagegen nur noch von rund der Hälfte – 55 Prozent, respektive 42 Prozent – als Informationen zu Farbtemperatur und Lichtstrom erkannt.
Das ist laut Dr. Vogler, Leiter zentrales Marketing- und Vertriebsfunktionen beim globalen LED-Beleuchtungsunternehmen Ledvance ein Problem, denn „die Farbtemperatur gibt mit einem Kelvin-Wert Auskunft über die Lichtfarbe: von Tageslichtweiß ab 5300 K über Kaltweiß von 3300 bis 5300 K hin zu Warmweißs mit bis 2700 K. Der in Lumen angegebene Lichtstrom sagt, wie viel Licht die Lampe abgibt. Der entscheidende Wert für die Helligkeit sind bei den LED also nicht mehr die Watt, sondern die Lumen“.
Auffällig: Bei der Zuordnung der Messgrößen ist Deutschland im internationalen Vergleich Schlusslicht. Nur 33 Prozent aller Befragten ordnen alle Maßeinheiten richtig zu. Briten, Franzosen, Schweden, Amerikaner, Kanadier, Brasilianer und Chinesen hingegen erreichen Werte zwischen 40 und 50 Prozent. Spitzenreiter sind die Italiener mit 55 Prozent.
Glühlampen verboten – Halogenleuchtmittel folgen
Neben LED-Leuchten mit und ohne smarten Funktionen stehen nach wie vor Glühlampen auf dem Einkaufszettel – offenbar ohne zu wissen, dass es seit dem Glühlampenverbot in der EU im September 2009 bis auf vereinzelte Restposten und Speziallampen keine klassischen Glühlampen mehr im Handel gibt. Ebenfalls erstaunlich stark nachgefragt sind Halogenprodukte. Die wurden in mehreren Verbotsstufen seit 2009 schritt- und typenweise vom Markt verbannt oder werden in Kürze verbannt.
Im September nämlich tritt EU-weit die nächste Stufe des Halogenlampenverbots in Kraft, dieses Mal für die enorm weitverbreitete Halogenlampe mit klassischer Kolbenform und ungebündeltem Licht. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer haben vom Halogenlampen-Verbot inklusive der anstehenden nächsten Stufe nichts gehört oder wissen nicht, wie sie davon betroffen sind.
Richtiges Licht zur richtigen Zeit
Human Centric Lighting, verstanden als das „richtige Licht zur richtigen Zeit“, ist in der Lichtindustrie aktuell eines der ganz großen Trendthemen. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass ein eng am natürlichen Tageslichtverlauf orientiertes künstliches Licht einen wertvollen Beitrag leisten kann, den menschlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren bzw. zu erhalten, unser Wohlbefinden zu steigern und auch unsere Gesundheit zu verbessern.
Auf die Frage nach biologischen Wirkungen von künstlichem Licht auf den menschlichen Körper antwortet jedoch die Mehrheit der deutschen Befragten mit 66 Prozent, dass sie nicht daran glauben oder nichts darüber wissen. Ebenfalls 66 Prozent sehen allerdings grundsätzlich einen Vorteil darin, mithilfe von künstlichem Licht Körper und Geist entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen stimulieren zu können. Es gibt also eine große Aufgeschlossenheit gegenüber dem Thema HCL. Konsequenterweise geben 57 Prozent der Befragten an, dass die biologischen Lichtwirkungen einen großen Einfluss auf ihre Kaufentscheidungen hätten – wenn sie genug darüber wüssten. Das ist ganz offensichtlich noch nicht der Fall.
Stand: 08.12.2025
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