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Natürlich ist auch immer wieder der Entwickler gefragt, der selbst schon guten Quellcode schreibt und es somit dem Compiler ermöglicht, noch besser in Bezug auf Geschwindigkeit und Größe zu optimieren. Eine Möglichkeit ist, die lokalen Funktionen als static zu deklarieren. Eine besondere Technik hier ist, kleinere Hilfsfunktionen in jedem Funktionskopf als static zu deklarieren. Somit besitzt anschließend jedes Modul seine eigene Kopie der Hilfsfunktion.
Entwicklungsumgebung mit Debugger

Die IAR Embedded Workbench bietet neben dem mitgelieferten Debugger C-SPY sowie dem Support für MISRA-C, auch eine Möglichkeit die Codegröße bei gleichzeitiger Geschwindigkeitsmaximierung zu optimieren (Bild 3). Sicherheitsstandards erfordern entsprechende Maßnahmen seitens der Hersteller, um gegen die gesetzten Anforderungen zu Testen und entsprechend zu Dokumentieren.
Kunden mit Anforderungen an Zertifizierungen oder bestimmte SIL-Standards werden u.a. mit dem Statement of Standard Compliance, Validation Report der jeweiligen IAR Embedded Workbench unterstützt. Der Einsatz der IAR Embedded Workbench seit über 26 Jahren in der Embedded-Industrie steht ebenfalls für einen hohen Anteil zuverlässiger und feldgetesteter Applikationen.

Unternehmen der Branche setzen auf die Tools von IAR Systems, so auch Reiner Kartenlesegeräte (REINER SCT, Bild 4). Die Entscheidung für die IAR Embedded Workbench for ARM wurde nach einer umfangreichen Evaluierung getroffen. Das Tool sei bekannt für seine einfache Anwendung, intuitive Oberfläche und Zuverlässigkeit. Laut Thomas Weeber, Entwicklungsleiter bei Reiner Kartengeräte, wurden verschiedene Compiler am Markt verglichen – mit dem Ergebnis, dass die IAR Embedded Workbench den Code hoch optimiere. Auch für zukünftige Neuerungen (z.B. elektronischer Personalausweis – ePA, elektronische Gesundheitskarte – eGK, Authentisierungsverfahren und Verschlüsselungsalgorithmen) will REINER SCT das Entwicklungstool von IAR Systems einsetzen.
Hätte die Bankkartenpanne am Anfang des Jahres mit den richtigen Softwareentwicklungstools verhindert werden können?
*Matthias Stumpf ist Geschäftsführer bei IAR Systems in München.
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