Testsysteme für Kfz-Elektronik Wie sich Installationen von CAN- und CANopen-Systemen einfach prüfen lassen
Bei der Inbetriebnahme eines neuen CAN- oder CANopen-Systems oder nach dem Austausch einzelner Teilnehmer sollte die fehlerfreie Vernetzung der CAN-Komponenten geprüft und die grundlegende Funktion des Systems auf physikalischer Ebene analysiert werden. Zweckmäßig für Installateure, Systemintegratoren und Servicetechniker wäre in solchen Fällen ein einfach bedienbarer Installations-Tester, der die Messergebnisse übersichtlich und klar verständlich darstellt, sodass sich Fehler leicht lokalisieren und beheben lassen.
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Neben anderen Faktoren, hängt die fehlerfreie Funktion eines CAN-Systems maßgeblich von der richtigen Verdrahtung der Komponenten, der Einhaltung der maximalen Buslänge sowie der richtigen Terminierung des Busses ab (Bild 1).
Bei der Verdrahtung ist sicherzustellen, dass es zu keiner elektrischen Verbindung zwischen den einzelnen Leitungen kommt, dass der Leitungswiderstand und die Leitungsimpedanz innerhalb des erlaubten Wertebereiches liegen und dass der Widerstand zwischen Leitungsabschirmung und Masse im festgelegten Bereich ist.
Bedingt durch die Topologie und die Arbitrierungsmechanismen von CAN sind jedoch neben der Verdrahtung auch weitere mögliche Fehlerquellen auszuschließen. So ist der CAN-Bus, um Signalreflexionen zu vermeiden, an beiden Enden mit je einem 120-Ω-Widerstand zu terminieren. Ferner darf die maximale Buslänge, die abhängig von der verwendeten Baudrate ist, nicht überschritten werden. Dabei gilt für Leitungslängen ab 100 m die Faustformel: Länge x Bitrate in Mbit/s ≤ 60
Mit dem Installations-Tester CANcheck von IXXAT können alle diese Punkte auf einfache Weise getestet werden - entweder in Form von Einzeltests oder mithilfe einer automatischen Testsequenz, welche die definierten Tests der Reihe nach ausführt und die Testergebnisse übersichtlich anzeigt. So prüft CANcheck das Vorhandensein der erforderlichen Abschlusswiderstände sowie deren Wert, untersucht das System auf Kurzschlüsse, misst die Länge der Leitungen und die Leitungsimpedanz.
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