Analog-Design

Wie sich die analoge Welt signaltechnisch aufbereiten lässt

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Langwierige, zeitintensive Qualifikationen entfallen

Der Vorteil der Produktsynergien liegt etwa darin, dass es keine langwierigen und zeitintensiven Qualifikationsprozesse gibt. Durch die lückenlose Abdeckung aller Segmente mit Produkten sind die Auswahl und der optimale Einsatz manchmal herausfordernd.

Scheinbar einfache aber häufige Problemstellungen, die immer wieder auftreten, lassen sich wie folgt grob beschreiben:

  • Eine optimale Anpassung des Anti-Aliasing-Filters, die in nahezu fehlerfreier und rauschfreier Erfassung analoger Daten bei maximal erreichbarer Auflösung resultieren soll.
  • Die Auswahl von einfachen passiven Bauteilen für einen Operationsverstärker kann für eine gut funktionierende Applikation entscheidend sein. Es stellt sich die Frage, wann es Sinn macht, Filter 1. oder 2. Ordnung einzusetzen, wo doch die Bandbreite nur geringe Unterschiede vorweist.
  • Entwurf komplexer Schaltungsteile wie Anti-Alias-Filter 8. Ordnung; welche Hilfestellungen gibt es?
  • Entwicklung von Filterfunktionen, die mit Laplace-Transformation modelliert werden.
  • Auswirkungen von Bauteiletoleranzen auf das Design; wie lässt sich die Monte-Carlo-Methode hierzu einbinden, um ein ausgewogenes Kosten/Nutzen-Verhältnis zu erreichen?

Arrow bindet Opverationsverstärker von ADI in LT-Spice ein

Arrow arbeitet derzeit daran, alle Operationsverstärker von Analog Devices in LT-Spice einzubinden, so dass diese unkompliziert für Simulationszwecke benutzt werden können. Im Power-Management bietet Linear Technology eine lückenlose Vielfalt an, die darauf abzielt, hochqualitative Versorgungen zu ermöglichen, egal ob man eine generische Lösung bedient oder eine hochsensible Messeinrichtung, die sehr große Ansprüche an die Versorgung stellt.

Arrow bietet im Dialog mit Kunden technische Designmodelle an und berücksichtigt vor allem die individuellen Zielsetzungen und Auswahlkriterien. Sehr kurze Anlaufzeiten können erreicht werden, indem man ADI/LTC- Evaluationboards mit Hilfe des Testdrive-Konzepts von Arrow verwendet.

Individuelle Anpassungen, etwa Kosten-Nutzen-Modelle und/oder Designoptimierung, können entweder vor Ort bei oder, bei komplexen Anwendungen, bei Arrow im Haus von Analog-Spezialisten vorgenommen werden. Problemanalysen und deren Lösungen werden durch Simulationsprotokolle und Empfehlungen zur Verfügung gestellt.

LT-Spice dient dabei als Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung. Als einziger pan-europäischer Distributor bietet Arrow eine Portierung der gängigsten ADI OpAmps in LT Spice an. Viele Fallbeispiele, die marktgerecht portiert wurden, können sofort herangezogen werden, darunter kapazitive Belastung, optimaler Widerstand für Messproben oder Signal-Rauschabstand für hochauflösende AD-Wandler, digitale Filter oder Laufzeitanalysen, um nur einige zu nennen.

Die Kombination von Analog Devices und Linear Technology bietet Anwendern eine Vielfalt an Möglichkeiten. Arrow stellt die begleitende Kompetenz zur Verfügung, die gerade bei komplexen Komponenten und Spezifikationen zu einem erfolgreichen Endprodukt führen wird.

* Hans-Birger Bengtsson ist MDE Analog Devices,

* Christian Reiter ist Specialized Field Application Engineer Analog, beide bei Arrow Electronics.

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