DC/DC-Wandler

Wie sich der Ausgangsspannungsbereich mit einem D/A-Wandler einstellen lässt

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Einstellungsbereich der Ausgangsspannung mit Einzelwiderständen als Teiler

Im zweiten Beispiel berechnen wir den Einstellungsbereich der Ausgangsspannung, wenn diskrete Widerstände als Spannungsteiler genommen werden. Zum Einsatz sollen die MCR006 Widerstände der Firma Rohm kommen. Eine Temperaturänderung von 40 °C wird wie im ersten Beispiel angenommen.

Unberücksichtigt bleiben dabei Widerstandsänderungen aufgrund folgender Einwirkungen:

  • Überlast: ±(2% +0,1 Ω),
  • Lötvorgang: ±(1% +0,05 Ω),
  • Plötzlicher Temperaturwechsel: ±(1% +0,05 Ω),
  • Bedampfung: ±(3% +0,1 Ω),
  • Test bei +70 °C: ±(3% +0,1 Ω),
  • Test mit Lösungsmittel: ±(1% +0,05 Ω),
  • Mechanischem Stress: ±(1% +0,05 Ω).

Diese Angaben sollen lediglich vor Augen führen, welche zusätzliche Ursachen für Widerstandsänderungen vorhanden sein können. Vergleichende Angaben bei Präzisions-Spannungsteiler fehlen meist. Daher berücksichtigen wir nur die folgenden Spezifikationen für RA= 5,6 kΩ und RB= 4,7 kΩ:

Fertigungstoleranz: ±1% und Temperaturkoeffizient: ±200 ppm/°C.

Tabelle 3: Ausgangsspannung in Abhängigkeit der Bauteiltoleranzen bei Einzelwiderständen (Archiv: Vogel Business Media)

Ähnlich wie beim Präzisions-Spannungsteiler können wir bei Verwendung von Einzelwiderständen die Werte für die Ausgangsspannung errechnen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.

Die Ausgangsspannung bei Vollaussteuerung beträgt ca. 9,4 V mit einer Toleranz von ca. ±4,4%. Die kleinste einstellbare Spannung ist typ. 2,674 V und hat ebenfalls eine Toleranz von ±4,4%.

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