Mobile Speicher

Wie sich Blackouts zuverlässig verhindern lassen

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Netze für die Kernkraft- freie Zukunft rüsten

Es besteht der Plan, die Netze durch großflächigen Ausbau auf die Anforderungen der Kernkraft-freien Zukunft zu rüsten. Als Auslegungsgrundlage für die Netzdimensionierung sind in diesem Fall die maximale Einspeiseleistung und der anzurechnende minimale Verbrauch entscheidend. Doch laut Experten wird es noch Jahre dauern, bis ein Konsens aller Entscheider gefunden ist und die Weichen gestellt sind, um einen solchen Netzausbau umzusetzen.

Batteriespeicher könnten zu einer willkommenen Übergangslösung werden. Sie sorgen schon jetzt punktuell und zeitlich begrenzt für „Energie on demand“ und entlasten die Netze. Insbesondere der entstehende Markt für Elektrofahrzeuge wird das Netz an den Fernstraßen zeitlich begrenzt überproportional belasten. Mobile Speicher könnten in den Ferienzeiten die erforderlichen Energiemengen in den Schwachlastzeiten speichern und in den Stoßzeiten an die Fahrzeuge abgeben. Unter Nutzung der bereits an vielen Netzknotenpunkten installierten Anschlusstechnik ließe sich das Konzept einfach, schnell und sicher umsetzen.

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Steckverbinder zum Ansschluss von Notstromaggregaten

Verborgen hinter Stahltüren befindet sich die Infrastruktur, u.a. dafür vorbereitet, ein Notstromaggregat anzuschließen. Wir finden diese Einspeisepunkte an Kliniken und öffentlichen Einrichtungen. Auch das Bundeskanzleramt verfügt über einen solchen Einspeisepunkt. Notstromaggregate werden mit flexiblen Leitungen entsprechend großer Querschnitte per Steckverbinder angeschlossen.

Als Steckverbinder hat sich bei den Einspeisepunkten die „BV-Serie“ von Multi-Contact durchgesetzt. Stattet man auch die Anschlussleitungen der geplanten Batteriespeicher mit den BV-Steckverbindern aus, erleichtert das ihren problemlosen Einsatz. Techniker loben die gute Kontaktgabe und die leichte Handhabbarkeit der BV-Stecker.

Das größte Modell der Reihe, der „21BV“, ausgelegt für Leitungen mit bis zu 400 mm2 Querschnitt, kann Leistungen von bis zu 1 MW (1000 A, 1000 V) übertragen. Der Bajonett-Verschluss selbst dieses „Boliden“ kann mit nur einer Hand bedient werden. Sobald der eingebaute Mikroschalter der Steuerung signalisiert, dass die stromführende Verbindung geschlossen ist, kann der Stromtransport beginnen. Das gibt Sicherheit für das Bedienpersonal und vermeidet gefährliche Pannen mit spannungsführenden Teilen. Lastlos ist der Steckverbinder selbst unter Spannung steckbar.

* Winnijar Kauz ist Produktmanager beim Steckverbinder-Hersteller Multi-Contact AG in Allschwil, Schweiz.

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