Nachgefragt Wie junge Ingenieure über Analogtechnik denken (Teil 1)
ELEKTRONIKPRAXIS sprach mit jungen Ingenieuren von Analog Devices über ihren Einstieg in das Unternehmen, die tägliche Arbeit und berufliche Perspektiven.
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ELEKTRONIKPRAXIS: Herr Kämmerer, was fasziniert Sie an der Analogtechnik und wo findet man Analogtechnik eigentlich?
Die Frage nach der Anwendung der Analogtechnik ist sehr einfach zu beantworten: buchstäblich am Strom der Zeit. Unsere Technik findet sich an der Quelle der Elektronik, direkt vor der digitalen Welt. Sie ermöglicht ein auslesbares elektronisches Signal und verstärkt es bis zur Erkennbarkeit. Damit ist sie in jedem Teil der modernen Welt vorhanden – sei es in der Kommunikation mit Mobiltelefonen, in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen mit EKGs, oder in Messequipment für chemische Analysen. Diese vielfältigen Anwendungsgebiete bilden auch die Basis meiner Faszination für die Analogtechnik. Die ständige Herausforderung, unsere Systeme zu verbessern und alte Grenzen zu überschreiten, bietet Spannung und Abwechslung. Noch dazu findet sich unsere Arbeit in den neusten Entwicklungen in Sachen Elektronik wieder.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Analogtechnik?
Das besondere an der Analogtechnik ist nicht nur ihre Vielfalt in Bezug ihrer Anwendung, sondern auch in Bezug auf ihre beruflichen Möglichkeiten. Neben Marketing und Vertrieb, eröffnet die Entwicklung eine einmalige Gelegenheit intensiv auf Waver Ebene zu forschen und hautnah mit der Elektronik in Kontakt zu kommen. Analog Devices bietet beispielswese spezialisierende Trainingsprogramme an, die eine weitreichende Ausbildung ermöglichen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag/ein typisches Projekt bei Ihnen aus?
Ich bin Physiker im zweijährigem Traineeprogramm für den Vertrieb (Field Applications Engineer) bei Analog Devices, München. Unser Alltag ist so vielfältig wie die Analogtechnik selbst. Zunächst einmal werden wir fachlich geschult, so dass wir uns mittels Theorie, aber auch durch praktische Aufgaben in die verschiedenen Bereiche und Produkte von Analog Devices einarbeiten können. Dies wird dann auch sofort abgefragt, da wir unsere Erfahrungen durch Arbeit im technischen Kundensupport vertiefen. So gelingt es uns zum einen unser Wissen auszubauen, aber auch von Anfang an Kontakt mit Kunden zu pflegen. Gleichzeitig dürfen wir Analog Devices bereits auf Messen vertreten, indem wir Produktdemonstrationen konstruieren und vorführen, sowie Beratungsgespräche führen. Diese Mischung aus Fortbildung und Arbeitsalltag macht das Programm so attraktiv. Ich bin sehr dankbar für die Verantwortung, die Analog Devices mir von Anfang an übertragen hat und bin dementsprechend motiviert mein Bestes zu geben.
Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Wo sehen Sie die Analogtechnik in fünf Jahren?
Ich bin mir sicher, dass sich die Analogtechnik, wie in den letzten Jahren rasant weiterentwickeln und den steigenden Ansprüchen der Gesellschaft anpassen und ihr sogar neue Ausblicke beziehungsweise Möglichkeiten verschaffen wird. Die Schlagwörter sind natürlich Schnelligkeit, Effizienz und Sensitivität – Parameter, die immer wieder an die Grenzen der Physik getrieben werden. Und genau da werde ich auch mit Analog Devices in fünf Jahren sein – an der Grenze des technisch machbaren. Durch meine vielseitige Ausbildung, werde ich sowohl technisch als auch vertrieblich mich weiterentwickelt haben, so dass ich spannende Projekte betreuen, bearbeiten und erfolgreich abschließen kann.
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Wie junge Ingenieure über Analogtechnik denken (Teil 3)
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