Nachgefragt

Wie junge Ingenieure über Analogtechnik denken

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Wie sieht ein typischer Arbeitstag / ein typisches Projekt bei Ihnen aus?

Mein typischer Arbeitstag beginnt um 8.15 Uhr. Ich bin eine Anwendungsingenieurin und ein Teil meiner Aufgabe besteht darin, unsere Kunden zu unterstützen. Die Art des benötigten Supports kann sehr unterschiedlich sein und hängt von der spezifischen Anwendung ab. Es ist genau diese Vielfalt, die meinen Job jeden Tag so interessant und unterschiedlich macht.

So kann es beispielsweise sein, dass Kunden weitere Informationen über ein Gerät, Unterstützung bei der Konfiguration einer Schaltung , bei der Fehleranalyse und bei EMV Verbesserungen, allgemeine Empfehlung usw. benötigen. Sie können sich per Email oder Telefon mit uns in Verbindung setzen, können aber auch Schulungen in Anspruch nehmen und Empfehlungen für Updates von ADI-Bausteinen erhalten. Dabei gibt es auch Gelegenheiten, dass ich hierfür den Kunden besuche. Im Vorfeld bereite ich mich selbstverständlich für alle notwendigen Präsentationen und Demos intensiv vor. Gerade für jemanden wie mich, der nicht sehr gerne im Rampenlicht steht, ist dies eine gute Gelegenheit, um mich auch in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln.

Am Nachmittag versuche ich immer einen Teil meiner Arbeitszeit im Labor zu verbringen oder für Trainings- und Übungszwecke zu verwenden. Ein guter Ingenieur lernt praktisch nie aus. Im Idealfall hat man die Bedürfnisse des Kunden, aber auch die Herausforderungen, die er möglicherweise zu meistern hat, bereits im Voraus im Blick und bereitet sich frühzeitig drauf vor, um ihn optimal unterstützen zu können.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Wo sehen Sie die Analogtechnik in 5 Jahren?

Permanente Netzwerkverbindung ohne häufiges Wiederaufladen der verbundenen Geräte ist sicherlich das, was sich User am meisten wünschen. Dies geht einher mit einem steigenden Bewusstsein der Menschen für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden sowie für das, was um sie herum geschieht. Die Daten, die ihnen zur Verfügung stehen, wollen sie dafür auch einsetzen. Aus diesem Grund gewinnen analoge Funktionen in elektronischen Plattformen mehr und mehr an Bedeutung. Hier stehen vor allem Funktionen in den Bereichen Netzwerk und Connectivity, Power Management, Sensorik, Datenspeicherung und Anwendungsverarbeitung im Vordergrund. Ich bin mir sicher, dass durch verbesserte Prozesstechnologien die Integration von mechanischen, elektronischen und digitalen Systemen weiter voranschreiten wird (vor allem bei Anwendungen im Automobil-, Industrie- und Konsumsektor).

Darüber hinaus stecken Lösungen auf Basis von druckbaren organisch-elektronischen Materialien oder Kunstoffen aber auch im Bereich Wearables nach wie vor in den Kinderschuhen und werden zukünftig den Markt sicherlich entscheidend bestimmen.

In der Zukunft sehe ich mich in einer Rolle, in welcher ich mit meinen Kollegen und Kunden interagiere, um nach neuen Technologien und Lösungen für die relevanten Märkte zu suchen. Immerhin ist unser Motto „Ahead of what’s possible“

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