Anbieter zum Thema
Direkte Kosten sind nur die Spitze des Eisberges
Zahlen vielleicht Versicherungen und Verursacher noch einen Teil der direkten Kosten für Rückruf, Austausch und Ersatz, bleiben Unternehmen aber immer auf ihren indirekten Kosten wie Imageschaden, Kundenverlust, Verlust von Marktanteilen, usw. garantiert sitzen. Und gerade diese Kosten sind diejenigen, welche besonders schmerzhaft sind, zumal sie um ein Vielfaches höher sind als die unter Umständen erstattungsfähigen direkten Kosten. Dann hilft auch kein Gang vor Gericht, sondern nur noch lautes Zähneknirschen.
Warum systematische Krisenprävention von Nutzen ist
Es gibt verschiedenste Gründe, die für eine systematische Krisenprävention sprechen. Dazu zählt etwa das :
1. Macht Risiken bewusst
2. Gibt Sicherheit in Krisenfällen
3. Erhöht die Kundenzufriedenheit
4. Gibt Verlässlichkeit als Geschäftspartner
5. Hat positive Auswirkungen auf den Ruf eines Unternehmens
6. Ist keine Schadensfreiheit-Garantie, aber reduziert die mögliche Schadenswahrscheinlichkeit und Katastrophenzahl
7. Kostet nur einen Bruchteil der konkreten Kosten eines Schadensfalles
8. Ist nachhaltig und auf Dauer – Zukunft angelegt
9. Amortisiert sich schnell durch ausbleibende Schadensfälle
10. Verhindert noch höhere indirekte Kosten, welche im Schadensfall nie erstattet werden
11. Sind im Falle einer gerichtlichen Lösung als Maßnahme zur eindeutigen Schadensminderung anzusehen
12. Verbessert die Verhandlungsposition bei Prämienverhandlungen mit Versicherung oder bei Verhandlungen mit Verursachern oder Geschädigten:
Hauptelemente der ING QC Technische Krisen-Prävention BCCA
Die Fa. ING QC hat eine umfangreiche Studie durchgeführt. Aus dieser und aus ihrer mehrjährigen Schaden- und Krisen-Management Erfahrung sowie dem Wissen und den Ergebnissen aus über 180 selbst gemanagten Schadensfällen wurde ein eigenes Krisen-Präventionsprogramm BCCA (Before Compensation Claim Assessment) entwickelt. Dieses beinhaltet im Wesentlichen vier Kern-Bausteine:
1. Sensibilisierung: Ohne Einsicht kein Erfolg; von daher ist es besonders wichtig, Mitarbeiter und Management vorab grundlegend zu überzeugen und zu motivieren. Eine besondere Sensibilisierung zu Fehlern und Fehlerkultur rundet dies ab.
2. Identifikation: Hierbei werden in einer umfangreichen Analyse Unternehmens-Risiken analysiert und priorisiert sowie Prozesse und Krisenpläne unternehmensbezogen überarbeitet bzw. adaptiert
3. Umsetzung: Ein eindeutiger Krisenmanagement-Prozess mit Organisation und Kommunikationsvorgaben sowie umfangreiche Trainings, KaiZen und ein erneuter Stresstest geben dem BCCA seine Wirkung.
4. Überwachung: KaiZen und ein erneuter Stresstest mit Ergänzungstrainings runden den BCCA ab
Zusammenfassung
Nur eine umfangreiche technische Krisenprävention schützt letztlich Unternehmen vor bösen Überraschungen und Krisenturbulenzen. Von daher ist technische Krisen-Prävention dringend zu empfehlen. Kurzsichtige Kostenargumente amortisieren sich beim ersten Krisenfall sofort. Von daher gilt:
„Wer heute den Kopf in den Sand steckt braucht sich nicht zu wundern, wenn er morgen mit den Zähnen knirscht“.
* H. Peter J. Bleif ist Geschäftsführer der ING QC Ingenieurgesellschaft für Qualität und Consulting H.P. J. Bleif & Partner
(ID:43758000)