Stromversorgung, Tipp 4 Welche Vorteile besitzen digital geregelte Netzteile, um nicht-lineare Lasten zu meistern?
Nicht-lineare Lasten sind Lasten, die sich – aus Sicht eines Netzteils – nicht wie ein idealer ohmscher Widerstand verhalten. Digital geregelte Netzteile bieten Vorteile, wenn es darum geht, nicht-lineare Lasten zu meistern.
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POL-DC/DC-Wandler (POL=Point-of-Load) oder ungeladene Kondensatoren verursachen, wenn sie an den Netzteilausgang angeschlossen werden, kurzzeitig einen hohen Überstrom. Bei linearen Lasten sind solche Überströme kein Problem, weil die eingebaute Strombegrenzung diese abfängt und vor Schäden durch Überlast schützt. Kommt es jedoch zu einer nicht-linearen Belastung, kann es für die Strombegrenzung, auch Überstromschutz (Over Current Protection, OCP) genannt, problematisch werden.
Ein übliches Verfahren für die Strombegrenzung ist der sogenannte „Hiccup-Modus“. Dieser Modus erlaubt dem Netzgerät auf das Verhalten von nicht-linearen Lasten einzugehen. Bei der Verwendung eines digital geregelten Netzteils besteht nun die Möglichkeit auf die Ansprech-/Regelzeiten der Überstromabschaltung direkt Einfluss zu nehmen. Der Hiccup Modus kann dadurch der nicht-linearen Last ganz einfach angepasst werden. Die Peripherie (z.B. Kabelquerschnitte) muss dabei nicht auf diese Überströme ausgelegt werden, weil diese nur sehr kurzfristig fließen.
Den vollständigen Beitrag zu diesem Thema finden Sie auf der Website von TDK-Lambda.
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