Nachgefragt Welche Potenziale bietet Industrie 4.0 für Young Professionals?

Sariana Kunze

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Welche Rolle werden Young Professionals im Bereich Industrie 4.0 einnehmen? Das ELEKTRONIKPRAXIS-Schwesterportal "Elektrotechnik" hat sich bei zehn Mitgliedern der Forschungsinitiative Smart Factory KL umgehört.

Welche Rolle werden Young Professionals im Industrie 4.0 Szenario einnehmen?(Bild:  kritiya - Fotolia.com)
Welche Rolle werden Young Professionals im Industrie 4.0 Szenario einnehmen?
(Bild: kritiya - Fotolia.com)

Mit dem Motto „Integrated Industry – Next Steps“ besetzt die Hannover Messe bereits zum zweiten Mal das Trendthema 4.0. Zeitgleich wird der Schrei nach Fachkräften in der Industrie zunehmend lauter.

Im VDE-Trendreport Elektro- und Informationstechnik 2013 mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0 gaben 73 Prozent aller Befragten an, dass Industrie 4.0 den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken wird. Hauptinnovations­treiber sei das hohe Ausbildungsniveau in Deutschland, aber gleichzeitig das größte Innovationshemmnis der Fachkräftemangel. Das Elektronikpraxis-Schwesterportal "Elektrotechnik" hat sich deshalb bei zehn Mitgliedern der Forschungsinitiative Smart Factory KL umgehört:

Prof. Dieter Wegener: Technologiechef Sector Industry bei Siemens(Bild:  Siemens)
Prof. Dieter Wegener: Technologiechef Sector Industry bei Siemens
(Bild: Siemens)

"Zu den Erfolgsfaktoren produzierender Unternehmen gehören mehr Produktivität, größere Geschwindigkeit und maximale Flexibilität. Damit ist auch der Rahmen für die Talente gesteckt, die in der modernen Industrie den Ton angeben werden. Produktivität ist dabei aber nicht auf die Leistung des einzelnen Mitarbeiters bezogen. Vielmehr müssen Unternehmen insgesamt produktiver, gleichzeitig energie- und ressourceneffizienter als jemals zuvor wirtschaften. Und auch beim Faktor Geschwindigkeit geht es nicht nur um eine noch schnellere Produktion. Die ganzheitliche Time-to-Market ist hier das Zauberwort: Die Markteinführungszeiten sollen immer kürzer werden, obwohl die Komplexität der Produkte und Prozesse stetig steigen. Und Flexibilität schließlich bedeutet, auf immer differenziertere Kundenwünsche eingehen zu können.

Für die Mitarbeiter in der Produktion bedeutet dies „Production on Demand“ und Produktionsplanung in Echtzeit. Wir haben in der Industrieautomatisierung in diesem Sinne schon sehr viel erreicht, indem wir immer bessere Lösungen für jeden Schritt des Produktentwicklungs- und Produktionsprozesses gefunden haben. Großes Optimierungspotenzial vor allem durch Industrie 4.0 sehe ich daher vor allem in der ganzheitlichen Optimierung der Wertschöpfungskette. Und die vollständige Integration des Produktentwicklungs- und Produktionsprozesses bietet breite Betätigungsfelder für junge Talente, um erfolgreich in der Industrie tätig zu sein."

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