Standards im Smart Home

Warum das Smart Home keinen allumfassenden Standard benötigt

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Verschiedene Domänen im Smart Home

Die Industrie und Softwareanbieter haben inzwischen sehr gut verstanden, zwischen welchen Systemen und Geräten im Smart Home es sinnvoll ist, Daten miteinander auszutauschen.

Es erscheint allerdings nicht sehr sinnvoll, jeden Temperatursensor, Lichtschalter und jede Steckdose mit einem IP-Modul auszustatten. Dafür sind die so genannten Feldbusse viel zu spezialisiert und optimiert.

Ihre Zentraleinheiten müssen allerdings die TCP-IP-Kommunikation beherrschen. So kann sich jede Domäne im Smart Home, also Licht, Beschattung, Raumtemperaturregelung, Heizungssteuerung, Energiemanagement, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Sicherheitstechnik und Telemedizin, separat entwickeln, solange sie sich mit offenen und wohl definierten Schnittstellen immer dann integrieren lassen, wenn es dafür einen Kundennutzen, sprich, einen Markt gibt. Den dafür notwendigen allumfassenden Standard gibt es mit dem Internetprotokoll TCP-IP.

Treffen Sie Günther Ohland im September

Treffen Sie Günther Ohland am 14. September in München auf dem IoT- und Smart-Home-Kongress.
Treffen Sie Günther Ohland am 14. September in München auf dem IoT- und Smart-Home-Kongress.
(Bild: ELEKTRONIKPRAXIS)

Auf dem Smart-Home-/Smart-Building-Kongress am 13. und 14. September in München können Sie mit Günther Ohland ins Gespräch kommen. Er wird am 14. September um 10:15 Uhr einen Vortrag zum Thema „Braucht Smart Home für den Durchbruch zum Massenmarkt einen umfassenden Standard?“ halten. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit ihm über das Für und Wider zu diskutieren.

* Günther Ohland ist freier Fachjournalist und Buchautor sowie Erster Vorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland e. V.

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