Schnelleres ROI Private Campusnetze bieten viele Möglichkeiten

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Ein privates Campusnetz kostet zunächst einmal Geld. Es bietet den Unternehmen aber auch Vorteile wie höhere Datensicherheit und -kontrolle sowie mehr Flexibilität. Eine Studie zeigt, dass sich ein Campusnetz schnell amortisiert.

Private Campusnetze sind teuer, amortisieren sich aber laut einer aktuellen Nokia-Studie bereits in den ersten Jahren.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Private Campusnetze sind teuer, amortisieren sich aber laut einer aktuellen Nokia-Studie bereits in den ersten Jahren.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Ein privates Campusnetz bietet für Unternehmen eine maßgeschneiderte, sichere und leistungsstarke Kommunikationsmöglichkeit. Im Unterschied zu öffentlichen Mobilfunknetzen, die von Telekommunikationsanbietern betrieben werden, werden private Campusnetze von den Unternehmen selbst betrieben und gewartet.

Doch lohnt sich ein privates Campusnetz für Unternehmen auch wirtschaftlich? Ein neuer Nokia-Report legt jetzt nahe, dass sich solch ein Campusnetz für die Mehrheit der Early Adopter schon innerhalb des ersten Jahres lohnt. Fast die Hälfte der Befragten unterstützt mit ihrem Campusnetz sogar mehr Anwendungsfälle als ursprünglich erwartet. Der Bericht basiert auf einer Umfrage unter 100 Unternehmen aus Fertigung, Transport und Energie, die private drahtlose Campusnetze implementiert haben. Die befragten Unternehmen stammen aus Ländern wie Australien, Frankreich, Japan, den USA und Großbritannien.

Campusnetze positiv bewertet

Im Report geben 78 Prozent der Befragten an, schon innerhalb der ersten sechs Monate einen positiven Return on Invest (ROI) erzielt zu haben. 45 Prozent erweitern die Zahl der abgedeckten Anwendungsfälle. Über einen Zeitraum von zwölf Monaten steigt die Zahl derjenigen mit positivem ROI auf 93 Prozent. Die Nokia-Studie zeigt, dass private Campus-Netzwerke zunehmend positiv bewertet werden und das Thema für Unternehmen an Bedeutung gewinnt.

Zu den Vorteilen zählen eine höhere Arbeitssicherheit, etwa durch den Einsatz von Geofencing und Robotik für gefährliche Aufgaben, oder eine bessere Überwachung des CO2-Ausstoßes durch Sensoren. Nokia berichtet auch, dass viele fortschrittliche Anwendungsfälle durch die Kombination privater drahtloser Campus-Netze mit lokaler Edge-Technologie und neuen industriellen Geräten, die mit KI und Analytik kompatibel sind, unterstützt werden. 39 Prozent der Unternehmen haben bereits Edge-Technologie in Verbindung mit privaten drahtlosen Campus-Netzen implementiert, und weitere 52 Prozent planen den Einsatz.

Die Vorteile eines privaten Campusnetzes

Lufthansa Industry Solutions ist eines der in der Studie genannten Unternehmen, die ihre Netzwerkinstallationen erweitern. Claudius Noak, IT-Berater des Unternehmens, erklärt, dass nach der anfänglichen Implementierung die Anzahl der Funkstandorte am Standort erweitert wird. „Private drahtlose Campusnetzwerke verbinden mehr als 50 Geräte, und diese Zahl wird bald auf Hunderte ansteigen, mit der Möglichkeit, schließlich mehr als 1.000 Geräte zu unterstützen.“

Es lässt sich abschließend sagen, dass ein privates Campusnetz im Vergleich zu öffentlichen Netzen eine höhere Sicherheit und Kontrolle über die Daten bietet. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die mit sensiblen Informationen arbeiten.

(heh)

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