Möglichkeiten von Folientastaturen

Von der Folie zum modernen Eingabesystem

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Komplettlösung spart Zeit und Geld

Durch kürzere Produktlebenszyklen, steigende Komplexität sowie vermehrte Konzentration auf die jeweilige Kernkompetenz des Anwenders gewinnen Komplettlösungen immer mehr an Bedeutung. Die Folientastatur entwickelt sich dabei als „Integrationswunder“. Der direkte Aufbau auf Leiterplatte ermöglicht eine wesentlich kompaktere Bauweise.

Bild 1: Ob linear, rotativ oder auf einer Fläche frei programmierbar: die Folienpotenziometer sind in jedes komplexe Eingabesystem integrierbar und halten die Oberfläche komplett dicht (Archiv: Vogel Business Media)

Die Rückseite der Tastatur kann direkt mit einer kundenspezifischen Schaltung bestückt werden. Display, Touch-Screen, Mousepad, digitale Potenziometer - diese Elemente sind auf einfache Weise implementierbar. Kapazitiv-, Resistiv- und Piezotechnik lassen sich mit konventioneller Mechanik beliebig kombinieren. LED-, EL-Folien- oder Lichtleiter-Technologie ermöglichen Einzeltasten- oder Flächenbeleuchtung als optische Rückmeldung, als Nachtbeleuchtung oder einfach nur als Designelement. Den gestalterischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt (Bild 1).

Unterschiedlicher Techniken zu einer Bedieneinheit zusammenfassen

Bild 2: Das lineare Folienpotenziometer Sensofoil in der Anwendung „Patientenmonitor“. Der Patientenmonitor zeigt alle wichtigen Vitalparameter übersichtlich an und verlangt nach sicheren Eingabeelementen. (Archiv: Vogel Business Media)

Hoffmann + Krippner kann unterschiedliche Techniken in einer Bedieneinheit zusammenfassen. Frei belegbare lineare Sensorflächen wie beim Produkt „Sensofoil“ sind ebenso in eine Tastaturoberfläche integrierbar, wie die Entwicklung „Sensotouch“ – ein in Form, Größe und Lage frei programmierbares Tastenfeld. Ein kreisförmiges Sensofoil ersetzt Standard-Potenztiometer oder Encoder und kann zusätzlich noch mit Tastenfunktionen versehen werden (Bild 2). Diese implementierbaren resestiven Folienpotenziometer bieten ganz besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Fingerführungen für Blindbedienung und ausgefallenen Formen verhindern nicht, dass die komplette Oberfläche dicht bleibt und bei Bedarf sogar antimikrobiell ausführbar ist.

Für Monitorflächen hat das Unternehmen aus Buchen ein Verfahren entwickelt, das die Pluspunkte der geschlossenen, aber labilen Folienoberfläche mit den Vorteilen der starren Filterscheibe verbindet: die Gebrauchsmuster geschützte FFV-Technologie. So wird beispielsweise die Bildung von Newtonschen Ringen verhindert.

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