Virtuelle Display-Plattform

Volldigitales VGA Mikrodisplay auf OLED-Basis

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Eingebettetes Open-Source-Betriebssystem

Der Prozessor läuft hier unter einem eingebetteten Linux-Betriebssystem. Die Videoverarbeitung sowie die MPEG-2-Dekompression wurden mit einer Open-Source-Software implementiert. Ebenfalls vom Prozessor gesteuert wird die Hardware für WLAN und DVB-T/H inklusive Tuner, Demodulator und Kanal-Dekoder. Die Trennung der DVB-T und DVB-H-Streams, die Kanalabstimmung und Dekodierung der Zusatzinformationen, wie Electronic Program Guide, erfolgt über eine Software.

Die Media-Box misst 120 mm × 80 mm × 20 mm und wird mit einem flexiblen HDMI-Kabel an das Ausgabegerät, beispielsweise Video-Brille/HMD, verbunden. Die Hauptplatine trägt den Prozessor mit Speicher, Stromversorgung und Zusatzschaltungen für Audio, SD-Karten-Steckplatz zum Booten und ein USB-Interface für externen Zugang.

Die Nutzer-Konfiguration

Das DVB-Empfangsmodul wurde mit Siano SMS1130-Chip und DVB-Chip-Antenne auf der Hauptplatine integriert. Verbunden ist das WLAN-Modul via USB mit dem Prozessor. Als Steuer-Interface für den Anwender kommt ein kommerzielles 1,8" OLED-Grafik-Display mit 160 Pixel × 128 Pixel, das via SPI angebunden ist sowie ein 4+1-Wege-Navigations-Knopf zum Einsatz.

Damit werden Nutzer-Konfiguration sowie Navigation durch DVB-Informationen wie Kanalauswahl und EPG möglich. Unter der Hauptplatine befindet sich ein Akkumulator mit einer Kapazität von 3300 mAh, womit ein DVB-T-Betrieb von ungefähr 8 Stunden möglich ist.

*Dr. Uwe Vogel ist Gruppenleiter Analoge Schaltungen und Systeme am Fraunhofer Institut Photonische Mikrosysteme (IPMS) in Dresden.

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