Internet der Dinge überall Vodafone liefert IoT via Satellit

Redakteur: Sebastian Gerstl

Um das Internet der Dinge (IoT) selbst dort zu ermöglichen, wo es kein Mobilfunknetz gibt, kooperiert Vodafone jetzt mit dem britischen Satelliten-Experten Inmarsat. Mit der Aufnahme von Inmarsats Satelliten-Netzwerk in sein Portfolio will Vodafone selbst entlegendste Bereiche der Welt IoT-fähig vernetzen.

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Satellit im All: In einer Weltpremiere haben sich Mobilfunkanbieter Vodafone und der britische Satelliten-Netz-Betreiber Inmarsat zusammengetan, um das Internet der Dinge per Satellit auf der ganzen Welt zu verteilen.
Satellit im All: In einer Weltpremiere haben sich Mobilfunkanbieter Vodafone und der britische Satelliten-Netz-Betreiber Inmarsat zusammengetan, um das Internet der Dinge per Satellit auf der ganzen Welt zu verteilen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die Satelliten-Flotte des britischen Mobilfunk-Anbieters Inmarsat besteht aus 12 rund um den Globus stationierten Satelliten, welche – die Polarkappen ausgenommen – an jedem Ort der Welt eine Telefonverbindung ermöglichen. So z. B. auch auf Schiffen, in Flugzeugen, auf Bohrinseln und anderen Gebieten der Erde mit schlechter Kommunikationsinfrastruktur.

Durch den Deal mit Inmarsat kann Vodafone das Satelliten-Netzwerk dafür nutzen, das Internet der Dinge auch in jene Regionen zu bringen. Der Fokus liegt dabei auf selbstfahrenden Autos, Smart Cities und andere Anwendungen aus den Bereichen Transport, Energie und Landwirtschaft.

Die Übereinkunft zwischen Vodafone und Inmarsat ist dabei die erste ihrer Art. Es wird aber erwartet, dass es weitere Abkommen in Sachen allgegenwärtige Konnektivität für Maschinen und autonome Anwendungen geben wird, wie die Financial Times berichtet.

Das Gartner-Institut sieht laut einer Studie Vodafone als führenden IoT-Anbieter. Dabei täte sich das Mobilfunkunternehmen insbesondere in Sachen Umsetzungsfähigkeit, Ausbau der Infrastruktur und der Weiterentwicklung neuer IoT-Technolgien hervor.

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