Gebäudeautomatisierung Verteilte Datenerfassung und zentrale Verarbeitung über das Stromnetz
In einem modernen Haushalt existieren eine Vielzahl an spezialisierten Lösungen für verschiedene Energiespar- und Komfortfunktionen. Mit dem generischen und problemlos nachrüstbaren Ansatz cleverPLUG-System mit verteilter Datenerfassung und zentraler Verarbeitung lassen sich umfangreiche und übergreifende Steuer- und Regelaufgaben realisieren. Wir stellen Ihnen das System vor.
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Obwohl einige wenige Neubauten durch die integrierte oder vorbereitete Vernetzung bereits heute für die zukünftigen Ansprüche an Energiebedarf und Komfort gerüstet sind, fehlte für den Großteil des Immobilienbestandes bis jetzt eine kostengünstige Nachrüstmöglichkeit, die auch von einem Laien installiert und bedient werden kann, ohne den Profi dadurch einzuschränken.
Durch das flexible Konzept von cleverPLUG ist es prinzipiell möglich, anfallende Aufgaben in der Haussteuerung durch spezialisierte Geräte erledigen zu lassen, die trotzdem einheitlich in das System integriert sind.
Zur Evaluierung des Konzepts wurde mit dem cleverMETER als erstes die Möglichkeit geschaffen, den Energieverbrauch elektrischer Geräte zu bestimmen und deren Spannungsversorgung schaltbar zu machen.
Das dahinterliegende Konzept des Systems

Ein komfortabel zu bedienendes, modulares und einfach erweiterbares System zur Haussteuerung setzt sich nach unserem Konzept aus den in Bild 1 dargestellten Hauptbestandteilen zusammen:
- Handelsüblicher PC zum Darstellen der Benutzeroberfläche
- Master koordiniert die Clients
- Mehrere Clients für die Realisierung der eigentlichen Funktionen
- Stromnetz als Übertragungsmedium
Die in Steckergehäusen untergebrachten Komponenten kommunizieren über das Stromnetz, so dass keinerlei zusätzliche Kosten für das Verlegen von Leitungen anfallen. Somit können Daten weitgehend unabhängig von der Bauweise des Gebäudes übertragen werden. Bei einer Funklösung wären durch Wände und Decken aus Stahlbeton starke Einschränkungen bezüglich der Reichweite zu erwarten.
Die Daten werden frequenzmoduliert auf dem Stromnetz übertragen, mit einem CRC gegen Übertragungsfehler geschützt und gegebenenfalls erneut gesendet. Das Problem der Zugriffssteuerung auf den gemeinsam genutzten Datenbus wird durch die Master/Client-Struktur gelöst. Dabei darf ein Client nur senden, wenn der Master explizit Daten angefordert hat.
Auf diese Weise lassen sich Kollisionen sicher ausschließen. Weiterhin kann das System nach und nach den Bedürfnissen des Kunden angepasst und durch den Einsatz verschiedener Clients erweitert werden. So werden die Kosten auf das wirklich Notwendige beschränkt.
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