Technologie Centrum Westbayern Versuchsfeld für sichere Mensch-Roboter-Kooperation
Das Technologie Centrum Westbayern wird um eine Roboter- und Maschinenhalle für ein Versuchsfeld für die sichere Mensch-Roboter-Kooperation erweitert. Hier kommt neueste Robotertechnik wie der LBR iiwa von Kuka zum Einsatz.
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Das Technologie Centrum Westbayern (TCW) kooperiert am Standort Nördlingen mit der Hochschule Augsburg und renommierten Industriepartnern. Ziel ist es, ein „Hochschulzentrum Donau-Ries“ aufzubauen und die bisherigen Technologietransferaktivitäten bedeutsam auszuweiten. Hierzu erfolgte am 17. April 2015 im Beisein von Oberbürgermeister Hermann Faul, Landrat Stefan Rößle und dem Präsidenten der Hochschule Augsburg, Professor Dr. Hans-Eberhard Schurk, um 12.30 Uhr der Spatenstich.

Dieses Zukunftsthema beherrscht derzeit gemeinsam mit der „Industrie 4.0“ – der Digitalisierung der Produktion – wie kein anderes Thema die Schlagzeilen um die Produktion der Zukunft. Weiter geplant ist die Auslagerung der vorhandenen Großgeräte und Laboraufbauten in die Halle, so dass im Hauptgebäude wieder Büroflächen frei werden, z.B. für Neuansiedlungen und den Aufbau des Hochschulzentrums.
Weitere Daten zum Hallenprojekt: Länge: 37,2 m; Breite: 17,5 m, Grundfläche: 650 qm; mittlere Höhe: 7 m. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 835.000 Euro. Bauherr und Eigentümer ist die Wohnungs GmbH der Stadt Nördlingen, der Architekt Reiner Schlientz (Nördlingen). Ausführen werden den Neubau die Bauunternehmung Karl Haas (Maihingen), Fertigbauteile Eigner Fertigbau (Nördlingen), die Technikplanung erfolgt durch die Ingenieurbüros Angermeyer (Nördlingen, Elektro) und Allgeyr (Nördlingen, Heizung).
Die Auftragsvergabe erfolgte bis auf eine Ausnahme an Firmen aus dem regionalen Umfeld. Die Halle wird mit aus Bioenergie erzeugter Fernwärme betrieben. Diese wird von Herrn Stefan Meissler (Nördlingen) bereitgestellt. Projektleiter seitens des TCW ist Zentrumsleiter Josef Wolf.
Mensch-Roboter-Kooperation
Kuka und TCW eröffnen MRK TecCamp
In der Halle kommt neueste Robotertechnik wie zum Beispiel der LBR iiwa von Kuka, ein kraftsensitiver Montageroboter für die Zusammenarbeit mit dem Werker zum Einsatz. Dessen Transfer in die Industrie im von Kuka initiierten „MRK TecCamp“ wird in der neuen Halle vorbereitet.
Außerdem soll eine Modellproduktion nach den Leitgedanken der „Industrie 4.0“ entstehen. Die „Industrie 4.0“ soll in der Region vor Ort für lokale Firmen greifbar werden.
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