Autozulieferer Vector Informatik eröffnet Tochterfirma in China
Vector Informatik hat ihre bisherige China-Niederlassung in ein rechtlich eigenständiges Unternehmen überführt, um der Bedeutung des chinesischen Marktes Rechnung zu tragen. Sowohl die westlichen Joint Ventures wie die rein chinesischen OEMs hätten bemerkenswerte Fortschritte in der Automobilelektronik gemacht.
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Die Tochterfirma Vector Automotive Technology (Shanghai) Co, Ltd. wird von Peter Liebscher geleitet. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Automobilindustrie in Deutschland und China.
Liebscher fasst die Gründe für die Gründung von Vector China zusammen: "Alle großen Automobilhersteller drängen auf den chinesischen Markt und wir nutzen die Chance uns hier gut zu positionieren. Sowohl die westlichen Joint Ventures wie die rein chinesischen OEMs haben bemerkenswerte Fortschritte in der Automobilelektronik gemacht. Diese Kunden können wir mit einer eigenen Tochtergesellschaft zukünftig besser, das heißt vor allem umfassend, unterstützen."
Zunächst 10-köpfiges Team
Mit der Überführung der bis dato bestehenden Repräsentanz in eine rechtlich eigenständige Unternehmung soll das komplette Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Spezialisten für Steuergerätevernetzungen direkt im chinesischen Markt vertrieben werden. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Vector und dem chinesischen Vertriebspartner HiRain wird aber weiterhin fortgesetzt.
Von der eigenständigen Vector-Tochter erhalten chinesische Kunden neben dem Produktportfolio direkt Dienstleistungen wie Beratung, technische Unterstützung oder Schulungen. Peter Liebscher und ein zunächst zehnköpfiges Team unterstützen gemeinsam mit dem Partner HiRain chinesische Anwender in den Bereichen Entwicklung verteilter Systeme, Steuergeräte-Test, -Software, -Kalibrierung, Diagnose im Fahrzeug sowie Prozessmanagement und -entwicklung. Die Spezialisten decken dabei Technologien wie CAN, FlexRay, LIN, MOST, J1939 und AUTOSAR ab.
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