800 Stellen fallen weg Varta will Kosten sparen und massiv Arbeitsplätze abbauen

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 1 min Lesedauer

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Krisen und stark gestiegene Rohstoffpreise: Varta hat sich ein strenges Restrukturierungsprogramm auferlegt. Dazu gehört auch ein Abbau von 240 Vollzeitstellen in Deutschland sowie eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.

Mit einem strengen Restrukturierungsprogramm will Varta gegen steigende Energiepreise und die gesunkenen Verkaufszahlen reagieren. Dazu gehört auch der Abbau von rund 800 Stellen.(Bild:  Varta)
Mit einem strengen Restrukturierungsprogramm will Varta gegen steigende Energiepreise und die gesunkenen Verkaufszahlen reagieren. Dazu gehört auch der Abbau von rund 800 Stellen.
(Bild: Varta)

Um die laufende Restrukturierung weiter voranzutreiben, erweitert Varta seinen Vorstand. Michael Giesswein wird dem Gremium ab sofort als Chief Restructuring Officer (CRO) angehören. Giesswein ist bereits seit April für das Unternehmen tätig. Sein Wechsel in den Vorstand nach einer Einarbeitungsphase war geplant und ist Teil der Vereinbarung mit den Banken. Der Vorstand besteht damit künftig neben Giesswein aus Dr. Markus Hackstein als Sprecher, Rainer Hald als CTO und Marc Hundsdorf als CFO.

Neue Kunden gewinnen und Kosten einsparen

Michael Giesswein soll die laufende Restrukturierung beim Batteriespezialisten Varta weiter vorantreiben. In Deutschland sollen 240 Vollzeitstellen dieses Jahr wegfallen.(Bild:  Varta)
Michael Giesswein soll die laufende Restrukturierung beim Batteriespezialisten Varta weiter vorantreiben. In Deutschland sollen 240 Vollzeitstellen dieses Jahr wegfallen.
(Bild: Varta)

Varta hatte im März ein umfassendes Restrukturierungsprogramm angekündigt. Die Folgen der weltweiten Krisen, insbesondere die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, aber auch die Konsumzurückhaltung hatten sich auf das Geschäft des Technologieunternehmens ausgewirkt. So war die Nachfrage nach den Produkten deutlich zurückgegangen.

Mit dem Restrukturierungsprogramm sollen neue Kunden gewonnen, Kosten gesenkt und Prozesse optimiert werden. Dazu gehört auch ein Personalabbau. Insgesamt sollen rund 800 Vollzeitstellen abgebaut werden, davon etwa die Hälfte durch planmäßiges Ausscheiden und Fluktuation. In Deutschland will Varta in diesem Jahr rund 240 Vollzeitstellen abbauen, weitere 150 sollen im kommenden Jahr ins Ausland verlagert werden. Die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern sind im Gange.

Michael Giesswein ist 43 Jahre alt und hat bereits mehrere Unternehmen in Restrukturierungssituationen unterstützt, zuletzt unter anderem die Brauerei Oettinger sowie den Autoteile-Händler Knoll. Giesswein war auch als CRO im Unternehmen seiner Familie tätig.

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