Whitepaper TÜV SÜD empfiehlt mehrstufige Abwehr gegen Cyber-Bedrohungen
Der TÜV SÜD hat ein Whitepaper zum Thema IT-Sicherheit veröffentlicht. Angesichts der wachsenden Gefahr von Cyber-Angriffen rät die Organisation zu einer mehrschichtigen Abwehrstrategie.
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Angriffe auf Unternehmen und ihre IT-Systeme aus dem Internet steigen noch immer an und sind in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Laut einer Studie von PwC gab es 2014 weltweit rund 117.000 Sicherheitsvorfälle pro Tag.

Für Unternehmen ist es daher essentiell, eine umfassende und effektive IT-Sicherheitsstrategie zu entwickeln und aktuell zu halten. Häufige Fehler sind, dass nur die Stellen geschützt werden, an denen die Wahrscheinlichkeit für einen Cyberangriff am größten ist – wie etwa das Online-Bezahlsystem – oder es nur Lösungen für bereits bekannte Bedrohungen gibt, nicht aber mit den Neuentwicklungen der Hacker gerechnet wird.
Tatsächlich sind kleine und mittelständische Unternehmen sogar einem noch größeren Risiko ausgesetzt, da sie meist nicht so viel Geld investieren und ihre IT-Infrastruktur dadurch nicht so sicher ausgestattet ist wie die der großen Konzerne.
Das kostenlose englischsprachige Whitepaper „IT Security of Critical Infrastructure“ will daher einen Leitfaden für Unternehmen bieten, die eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie definieren wollen und müssen.
Das 16-seitige Dokument propagiert eine Strategie, die auf drei Säulen ruht: Auf Prävention, einem IT-Sicherheits-Framework, das auf den einschlägigen Gesetzen des Landes und den Industriestandards aufbaut, sowie auf schnellen und richtigen Reaktionen, die es erlauben, den Schaden nach einer Attacke zu identifizieren, zu begrenzen sowie die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Um eine solche Sicherheitsstrategie umzusetzen, rät der TÜV SÜD zu einem Sechs-Punkte-Programm:
- Klare und eindeutige Verpflichtung des höheren Managements zu der Sicherheitsstrategie,
- Ausrichtung der Sicherheitsbestrebungen an den Unternehmenszielen,
- Implementierung eines IT-Sicherheits-Managements, etwa auf Basis des internationalen Standards ISO 27001,
- Bewertung der Risiken neuer Techniken,
- Sensibilisierung der Organisation und der Mitarbeiter für potenzielle IT-Risiken,
- Beratung durch externe Sicherheitsexperten.
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