Gründungsförderung TU München ruft Startup-Inkubator für Batterietechnologien ins Leben

Von Sebastian Gerstl 2 min Lesedauer

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Die Venture Labs der TU München haben den Batterie-Start-up-Inkubator (BaStI) gestartet. Mit 3,3 Mio. Euro an Fördermitteln ausgestattet, sollen Unternehmer aus ganz Deutschland in der ersten Gründungsphase eines Unternehmens gefördert und beraten werden. Ziel ist, den Markteintritt neuer Batterietechnologien zu beschleunigen und die Abhängigkeit von Auslandsprodukten zu schmälern.

Schneller aus der Forschung in den Markt: Am Batterie-Start-up-Inkubator (BaStI) der TU München soll deutschen Unternehmern und Forschern die Gründung neuer Betriebe  im Bereich der Batterietechnologien erleichtert werden.(Bild:  Daniel Delang / TUM)
Schneller aus der Forschung in den Markt: Am Batterie-Start-up-Inkubator (BaStI) der TU München soll deutschen Unternehmern und Forschern die Gründung neuer Betriebe im Bereich der Batterietechnologien erleichtert werden.
(Bild: Daniel Delang / TUM)

Der Batterie-Start-up-Inkubator (BaStI) , als integraler Bestandteil der TU München Venture Labs, wird mit 3,3 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Im Rahmen des Inkubators sollen Gründungswillige aus ganz Deutschland in der ersten Phase unterstützen und beraten werden. Dies dient der Unterstützung von Startups gerade in der Anfangsphase, um Erkenntnisse aus der Forsching in Unternehmungen umzusetzen und so den ersten Schritt Richtung Marktreife gehen können.

Batterien sind ein Schlüssel zur Energiewende und Elektromobilität, aber bislang stammen mindestens 70 % der weltweiten Produktion aus China," sagt Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs. „Diese Abhängigkeit birgt Risiken, die wir durch eine gezielte Förderung heimischer Initiativen überwinden wollen. Deutschland hat auf diesem Gebiet eine enorm starke Forschungsposition, aber die Überführung in wirtschaftliche Unternehmen schwächelt. Mit BaStI schaffen wir erstmals ein deutschlandweit vernetztes Ökosystem, das technologieorientierte Gründungsinteressierte in der so entscheidenden Startphase begleitet.“

BaStI verspricht angehenden Startup-Gründern aus ganz Deutschland eine einzigartige Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und praxisnaher Unterstützung. „Mit BaStI setzen wir auf eine ganzheitliche Förderung, die technologische Innovation mit unternehmerischem Denken verbindet," erklärt Prof. Jennifer L.M. Rupp, Leiterin des TUM-Lehrstuhls für Festkörperelektrolyte und selbst Gründerin des Batterie-Start-ups Qkera. Ziel sei es, wissenschaftliche Erkenntnisse effizienter in marktreife Produkte zu überführen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. „Dafür brauchen wir industrielle Produktion hier vor Ort.“

Konkret geht es im BaStI der TUM Venture Labs um die Vermittlung von Mentoren, Unternehmen als Erstkunden und die Unterstützung beim Fundraising. Die TUM Venture Labs sind ein Gemeinschaftsunternehmen der TUM und der UnternehmerTUM. UnternehmerTUM würde von der Financial Times London auf Basis von Ausbildungsformaten wie XPRENEURS und XPLORE als Europas führendes Gründerzentrum ausgezeichnet. Auf Basis dieser Expertise, ergänzt durch praxisnahen Zugang zu einem breiten Industrie- und Investoren-Netzwerk und der Unterstützung des Münchner Exzellenzclusters e-conversion verfügt der Inkubator über eine einzigartige Konzentration an energiewissenschaftlicher Expertise direkt am Standort.

Eine besondere Herausforderung für Hardware-Batterie-Start-ups, die Materialkomponenten oder gar ganze Batterien produzieren, sind die hohen nötigen Anfangsinvestitionen. Die Entwicklungsphase und wissenschaftliche Validierung einer Idee sowie die tatsächliche Gründungsphase sowie die Umsetzung von Forschungsergebnissen in Prototypen stellen hierbei oft eine große Hürde dar. auch hier gibt es weitere Unterstützung: -Diese Bereiche werden über BaStI und die TUMint.Energy Research hinaus mit eigenständigen Förderinstrumenten des BMBF im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung gefördert. (sg)

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