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Bewertungen und Zitate der Forscher
Michael Carl, der Studiendirektor des 2b AHEAD ThinkTanks sowie Prof. Dr. Thomas Druyen, Direktor des Instituts für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, der als Experte die Veröffentlichung des Deutschen TrendINDEX begleitet hat, geben in ihren Statements weiterführende Begründungen und Strategieempfehlungen für den Umgang der Unternehmen mit den Ergebnissen der neuen Studie.
Der Director Trend Research, Studies & Events des 2b AHEAD ThinkTanks, Michael Carl, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Ursachen dieses Ergebnisses. Carl wörtlich:
„Diese Zahlen mögen zwar unser Vertrauen in die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erschüttern, aber sie sind kein zufälliges Ergebnis. Dies wird sichtbar, wenn man die Frage stellt, wie deutsche Unternehmen ihre Führungskräfte unterstützen, Entscheidungen auf unsicherer Basis zu treffen. Hier werden an den ersten Stellen Uralt-Konzepte wie Netzwerke (52%) und Fortbildung (49%) genannt.“
„Dies zeigt deutlich, dass die Unternehmen noch keine Konzepte für den Wandel der Unternehmenskultur in Zeiten eines starken Veränderungsdrucks haben. Kaum jemand hat bislang den Schlüssel gefunden, seine Führungskräfte zu klaren Entscheidungen befähigen, mit agilen Methoden in den disruptiven Zeiten der Digitalisierung. Dies wird das Thema der kommenden Monate und Jahre sein!“
Auch Prof. Dr. Thomas Druyen, Direktor des Instituts für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, der als Experte die Veröffentlichung des Deutschen TrendINDEX begleitet hat, verweist in seinem Kommentar auf die Notwendigkeit der aktiven Selbstveränderung bei Führungskräften:
„Allerdings wird das Warten auf die Folgen des Wartens für die meisten in einer Katastrophe enden. Die technische und exponentielle Beschleunigung verzeiht wohl keine verständnisorientierten und emotionalen Verschnaufpausen.“
„Vor diesem Hintergrund führt das Phänomen der Angst in eine nachteilige und unausweichliche Sackgasse. Die Probleme vervielfältigen sich und wie bei einem Wasserrohrbruch ist man mit Krisenmanagement überflutet und kommt eigentlich zunehmend zu spät. Prävention und Gestaltung bleiben auf der Strecke, man ist ein Opfer der eigenen Trägheit. … Das Verständnis, guter wissenschaftlicher und spiritueller Lehrer, immer auch Schüler zu bleiben, ist bei den meisten Entscheidungsträgern noch nicht angekommen. Bei aller Unvorhersehbarkeit bleibt eins gewiss, Arroganz kann Weisheit oder besser Souveränität nicht ersetzen.“
Details zum 2b AHEAD ThinkTank
Der 2b AHEAD ThinkTank ist nach eigenen Aussagen das größte Zukunftsforschungsinstitut in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Studien und Trendanalysen des Instituts zu den Lebens-, Arbeits- und Konsumwelten der Zukunft und seine Strategieempfehlungen zu Geschäftsmodellen der Zukunft bilden die Basis für die Zukunftsstrategien vieler Unternehmen.
2b AHEAD versteht sich als der Business-ThinkTank mit dem größten Innovatoren-Netzwerk in der deutschen Wirtschaft. Für seine deutschen und europäischen Kunden analysiert der 2b AHEAD ThinkTank in wissenschaftlichen Trendstudien die Chancen und Risiken der Trendentwicklungen individuell für deren Geschäft.
Mit Methoden der qualitativen Sozialforschung erkennen die Zukunftsforscher die Treiber und Blockaden aktueller und kommender Geschäftsmodelle weit über die Branchengrenzen hinaus.
Der DEUTSCHE TRENDINDEX ist eine halbjährlich wiederkehrende Dauerstudie des 2b AHEAD ThinkTanks. Die Studie befragt halbjährlich mehr als 200 Innovations-Chefs aus allen Branchen der deutschen Wirtschaft.
Sie ist nicht repräsentativ für die Gesamtheit der deutschen Wirtschaft, da sie nur jene Unternehmen befragt, die bereits Innovationsabteilungen oder Innovations-Verantwortliche in ihrer Struktur haben. Insofern gibt die Studie ein Stimmungsbild des innovationsbewussten Teils der deutschen Wirtschaft.
Die Innovations-Chefs werden in einer halbjährlich wiederkehrenden Onlinebefragung sowie weiterführenden qualitativen Telefoninterviews nach ihren Einschätzungen zum aktuellen Stand des Trendklimas in ihrem Unternehmen und der Gesamtwirtschaft sowie nach ihrer Prognose für die kommenden sechs Monate befragt.
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