8. März: Internationaler Frauentag Top 10 der frauenfreundlichsten Unternehmen Deutschlands

Von Margit Kuther 4 min Lesedauer

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Mangelnde Vielfalt droht für die deutsche Industrie zum Wettbewerbsnachteil zu werden. Es fehlt an Frauen, Internationalität und jüngeren Menschen. Diversity ist gefordert, weiß man auch bei Dassault Systèmes, einem der Top 10 der frauenfreundlichsten Unternehmen laut dem Frauen-Karriere-Index (FKI) 2023.

Der Frauen-Karriere-Index FKI hat die zehn frauenfreundlichsten Unternehmen des Jahres 2023 in Deutschland ermittelt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Der Frauen-Karriere-Index FKI hat die zehn frauenfreundlichsten Unternehmen des Jahres 2023 in Deutschland ermittelt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Frauen-Karriere-Index 2023 zeichnete am 2. März 2023 Unternehmen aus, die sich in besonderer Weise national und international um Diversitäts- und Inklusionsvorhaben verdient gemacht haben. Mit dem Management-Tool FKi Diversity for Success (FKi) für die Entwicklung erfolgreicher Frauenkarrieren haben Barbara Lutz und ihr Team bisher Strategien für mehr als 300 Unternehmen in 21 Ländern in den Bereichen Diversität und Transformation unterstützt. FKi Diversity for Success wurde im Jahr 2012 gegründet und vergibt zum elften Mal seine Auszeichnung.

Platz 1 für die Deutsche Bahn AG

Auf Rang 1 kommt die Deutsche Bahn AG, auf Platz 2 Accenture und Platz 3 teilen sich Hewlett Packard und die Berliner Wasserbetriebe. Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht Deutsche Bahn AG kommentiert: „[Wir haben mit dem FKi] in 2022 in sieben unserer Geschäftsfeldern eine Tiefenexploration durchführen lassen, und ich kann Ihnen sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Denn die Maßnahmen zur Erreichung unseres Ziels, 30% Frauen in Führungspositionen bis Ende 2024, zeigen Wirkung. Wir haben dieses Jahr einen Anteil von 27% Frauen mit Führung erreicht.“ Weitere Stellungnahmen der ausgezeichneten Unternehmen finden Sie über folgenden Link, indem Sie auf die Firmennamen klicken.

Die Rangfolge von Platz 4 bis 10

Auf den Rängen 4 bis 10 folgen mit geteilten Plätzen in alphabetischer Reihenfolge: Audi AG, Dassault Systémes Deutschland, EsssenceMediacom, Fujitsu Technology Solutions, Hays, JENOPTIK, Klöckner & Co. SE, Mindshare, MTU, Aero Enginges, Österreichische Post, RWE Group, Santander Consumer Bank und Volkswagen.

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, kommentiert: „Mein Ministerium begleitet den FKI seit Gründung in 2012. Er ermöglicht Branchenvergleiche, national und international. Unternehmen, die beim Index mitmachen, stärken ihrerseits Frauen in Führung. Ich gratuliere allen Unternehmen, die sich zertifizieren lassen. Ich danke Ihnen für ihr Engagement. Frauenkarrieren zu fördern, ist erstens eine Frage der Gerechtigkeit und zweitens zahlt es sich schlicht für viele Unternehmen längst wirtschaftlich aus. Sie setzen auf Diversität und kommen dadurch auch erfolgreicher durch die Krise.

Warum sich Frauenförderung für Unternehmen lohnt

Laut den Ergebnissen des FKI schafft die Durchlässigkeit von Frauenkarrieren in Unternehmen agile Strukturen und eine kulturelle Offenheit. Denn Frauen in Führung gelten als Indikator für Innovationskraft und Transformationsfähigkeit, wichtiges Entscheidungskriterium für Anleger und Investmenthäuser sowie Attraktivitätsfaktor für Arbeitskräfte der jetzigen und nachfolgenden Generation.

Um mehr Top-Frauen in Top-Positionen zu bringen, unterstützt FKI Unternehmen mit einem unabhängigen Managementinstrument. Denn „Unternehmen müssen wissen, welche Maßnahmen effektiv zu mehr Frauen in leitenden Positionen führen und wie sie vermeiden, Mitarbeiter in entscheidenden Lebens- und Karrierephasen zu verlieren.“ Und dazu liefert der FKi die Zahlen, Daten und Fakten. Mehr zu den Vorteilen finden Sie über folgenden Link.

Warum Dassault Systèmes auf eine vielfältige Belegschaft setzt

Mit 81 von 100 Punkten im Frauen-Karriere-Index-Ranking (FKI) zählt auch Dassault Systèmes zu den Top 10 des FKI-Rankings 2023. Dassault Systèmes, Anbieter von 3D-Design-Software, 3D-Digital-Mock-up und Product-Lifecycle-Managementlösungen, sieht den Vorteil von mehr Frauen in Unternehmen folgendermaßen: „Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern ist eine wichtige Stellschraube im Hinblick auf langfristigen Unternehmenserfolg. Eine größere Geschlechtervielfalt wirkt sich nicht nur auf die Attraktivität als Arbeitgeber, sondern auch auf den wirtschaftlichen Erfolg aus. Denn Diversität sorgt für verschiedene Blickwinkel auf Herausforderungen und Problemstellungen, was wiederum zu kreativeren Lösungen und einem Out-of-the-box-Denken führt. “

Der Vorstand bei Dassault Systèmes ist schon heute zur Hälfte und die Führungsriege zu 38,5 Prozent mit Frauen besetzt. Diese Entwicklung soll auch in den kommenden Jahren gezielt gefördert werden: Bis 2025 lautet das Ziel des Unternehmens deshalb, mindestens 40 Prozent der Führungspositionen und 30 Prozent der leitenden Angestellten mit Frauen zu besetzen.

Das Förderprogramm Rise Up! ist unter anderem eine der von Dassault Systèmes ins Leben gerufenen Initiativen, um diese Ziele zu erreichen. Jährlich bildet das Unternehmen mehr als 100 Talente zur Vorbereitung auf Führungspositionen aus. Dabei sind über 80 Prozent der geförderten Talente weiblich. Interne Recruiting-Teams haben zudem die Vorgabe, für jede Position auch geeignete Kandidatinnen zu präsentieren, während die Nachfolgeplanung des Top-Managements nach Diversity-Kriterien erfolgt. Ab dem Zeitpunkt der Ausbildung schafft Dassault Systèmes somit neue Perspektiven für weibliche Beschäftigte, um auch in Zukunft das Potenzial auszuschöpfen, das eine vielfältige Belegschaft bietet.

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Ergänzend trägt das interne WIN-Netzwerk dazu bei, Aufmerksamkeit und Bewusstsein für die Themen geschlechtliche Gleichstellung und Vielfalt zu schaffen. Verschiedene Events, Vorträge und Kampagnen wie die Videoserie „WIN Conversations“, bei der Frauen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens zu Wort kommen, unterstützen Mitarbeiterinnen bei der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Zudem schaffen sie Aufmerksamkeit für den enormen Wert einer vielfältigen Belegschaft. (mk)

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