Signet Solar Testproduktion der weltgrößten Dünnschicht-Solarmodule auf Siliziumbasis aufgenommen
Der Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis Signet Solar gibt heute nach zehn Monaten Bauzeit eines neuen Fabrikationsgebäudes in Dresden die Herstellung der weltweit ersten 5,7 m2 großen Solarmodule (Gen 8.5) bekannt.
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Nach Fertigstellung des 20.000 m2 großen Gebäudekomplexes in nur sieben Monaten und der anschließenden dreimonatigen Equipment-Installationsphase wurden am 23. Mai 2008 die ersten voll funktionsfähigen Module mit den Abmessungen 2,20 m × 2,60 m produziert.
Die Fertigungstechnologie von Signet Solar reduziert durch die Verbindung der erprobten Dünnschicht-Siliziumtechnologie mit extrem großen Substraten und Know-how aus der Halbleiterindustrie die Kosten von Solarmodulen drastisch. Die ersten Module der vollständig automatisierten Linie entsprechen der vorgegebenen Produktspezifikation und wurden durch ein unabhängiges Institut der Fraunhofer-Gesellschaft testiert. Anfang Juni startet Signet Solar mit der Prototypenfertigung.
Produktionskapazität in Dresden wird auf über 100 MW erweitert
Die Herstellung dieser bisher einzigartigen Module in Rekordzeit auf einer komplett neuen Fertigungsanlage wurde durch Signet Solars Kernkompetenz aus dem Halbleiterbreich sowie zusätzlicher Expertise aus der Glas-, Solar und Flachbildschirmindustrie erreicht. Der Start der Serienproduktion ist für Juli 2008 vorgesehen. Signet Solar hat in den vergangenen Monaten Verträge mit Solarinstallationsfirmen im Wert von mehr als 250 Mio. € abgeschlossen und wird kurzfristig an seinem Standort bei Dresden die Produktionskapazität auf über 100 MW erweitern.
„Signet Solar startete mit seinem Bauvorhaben am 28. Juli 2007 mit dem Ziel des Produktionsstarts im Juli 2008“, sagte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. „Das Team der Signet Solar hat alle Meilensteine eingehalten und ist in der Lage, die weltweit ersten Dünnschichtsolarmodule der Größe 2,20 × 2,60 m herzustellen. Unsere gesamte Produktion für die nächsten Jahre ist unter Vertrag. Das gibt uns die Möglichkeit, den Standort wesentlich schneller als ursprünglich geplant zu erweitern.“
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