Automation Symposium 2015 Testen in der Automatisierungstechnik

Redakteur: Gerd Kucera

Testen ist im Maschinen- und Anlagenbau nicht bezahlbar? Die TU München zeigt am 5.2. mit Partnern effiziente und bezahlbare Ansätze während des „Automation Symposium 2015“ in Garching. Eine vertiefende Schulung nebst Workshop zum interdisziplinären modellbasierten Engineering gibt es am 6.2.2015.

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Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser lädt ein zum Automation Symposium 2015 auf dem Campus der TU München in Garching
Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser lädt ein zum Automation Symposium 2015 auf dem Campus der TU München in Garching
(Bild: Kucera)

Die steigende Individualisierung und die Umsetzung zusätzlicher Funktionen von Produktionsanlagen bei der gleichzeitigen Forderung nach höchster Qualität und vertretbaren Preisen erfordert die Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte und Entwicklungsstrategien — insbesondere für die Qualitätssicherung und das Testen. Bei dem Thema Test in der Produktionsautomatisierung sind zahlreiche Fragestellungen und Herausforderungen zu bewältigen, welche sich durch den gesamten Entwicklungsprozess ziehen.

Das Thema „Testen in der Automatisierungstechnik vom Gerät bis zur Anlage“ gibt am 5. Februar einen Überblick über verschiedene Methoden von der Testfallerstellung bis hin zur automatisierten Durchführung von Testfällen. Hierbei wird vor allem anhand von produktionstechnischen Schulungsanlagen darauf eingegangen, was Anwender schon heute umsetzen können. Aber es wird auch gezeigt und mit den Teilnehmern der Schulung erprobt, welche Testprozesse mit Werkzeugen aus der Forschung unterstützt werden können.

Veranstalter ist der Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der TU München unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser

Am 6.Februar finden darüber hinaus eine vertiefte Schulung zum Thema Testen und ein Workshop zum interdisziplinären Modellbasierten Engineering statt.

Im Workshop wird eine neue Modellierungssprache für den interdisziplinären Entwurf von mechatronischen Systemen vorgestellt, an industrienahen Anwendungen veranschaulicht und gemeinsam mit den Teilnehmern bewertet. Ziel ist es, Einblicke in das komplexe Thema des Entwurfs von mechatronischen Systemen zu geben, aktuelle Forschungsansätze vorzustellen und gemeinsam offene Punkte und Potenziale aufzudecken.

Beispiele aus dem Inhalt sind interdisziplinäre Sichtweise (Mechanik, Elektrik, Software), modellbasierter Entwurf, Entwurf mechatronischer Systeme, Nutzung eines mechatronischen Modulbaukastens, Versions– und Variantenmanagement.

Zur Teilnahme am Symposium ist aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl eine Anmeldung erforderlich. Dazu gibt es auf der Website ein entsprechendes Anmeldeformular.

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