8-Bit-MCU Test- und Evaluierungsboards für den Mikrocontroller FT51A

Redakteur: Sebastian Gerstl

FTDI bietet jetzt eine Reihe von Applikations-Boards zur Unterstützung der MCU FT51A an. Anwender können sich somit mit der Mikrocontrollerplattform umfassend vertraut machen und deren Leistungsfähigkeit zu testen, noch bevor erste Prototypen aufgebaut werden.

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"Ökosystem" der 8-Bit-MCU FT51A: Zur Unterstützung des Mikrocontrollers führt FTDI eine Reihe von Evaluierungsboards und Test-/Debug-Modulen ein.
"Ökosystem" der 8-Bit-MCU FT51A: Zur Unterstützung des Mikrocontrollers führt FTDI eine Reihe von Evaluierungsboards und Test-/Debug-Modulen ein.
(Bild: FTDI)

Der Prozessorkern der FT51A MCU führt einen 8051-Befehlssatz aus und kann mit 48MHz getaktet werden. Darüber hinaus besitzt die MCU eine große Anzahl an Schnittstellen: USB Client, UART, SPI, I²C, 245 FIFO PWM und GPIOs. Das USB-Hub-Feature erlaubt mehrere USB-fähige Geräte hintereinander zu schalten oder mit einander zu verbinden. Der FT51A enthält zudem einen ADC zur Datenkonvertierung. Ein 16kB Shadow RAM beschleunigt den Lese-Zugriff des CPU-Kerns, wodurch der Datendurchsatz zusätzlich gesteigert wird. Ein weiteres positives Merkmal dieser Schaltung ist der niedrige Leistungsverbrauch, der im aktiven Mode 20 mA (typisch) und 150 uA (typisch) im Wartezustand beträgt.

Das FT51A-EVM Evaluationsmodul soll Entwicklern eine Vielzahl an unterschiedlichsten Funktionen an die Hand geben, um so ein besseres Verständnis der vielfältigen Einsatzgebiete der FT51A MCU zu erhalten. Das EVM besitzt ein LCD Display mit einer Auflösung von 20x2 Zeichen (inkl. RGB Backlight) und eine Reihe verschiedener Sensorvorrichtungen, wodurch unterschiedliche Datenformate akzeptiert werden können, darunter ein Herzfrequenzmesser (mit analogem Filter und Verstärker-Ausgang), ein Druck-Widerstand und einen SPI-fähigen Temperatursensor. Die Up- und Downstream-USB-Ports erlauben Kaskadierung mehrerer USB-Geräte. Eine Firmware, welche den vollen Funktionsumfang des FT51A unterstützt, ist bereits installiert. Die FT800 Embedded Video Engine (EVE) kann direkt angeschlossen werden, um falls nötig eine anspruchsvollere Ein- und Ausgabemöglichkeit zu schaffen.

Der UMFT51AA enthält die FT51A MCU mit ihrer großen Anzahl an Ein- und Ausgängen, 8-bit ADC und kommt im 40-pin DIP-Package. Das kompakte Modul stellt Entwicklern eine ‚drop-in‘ Lösung, als Nachfolger für ältere 8051 MCUs im DIP-Sockel, zur Verfügung. Ein USB-A Stecker ermöglicht die Verbindung zu einem PC via Standard A USB Kabel. Das USB-Hub-Feature erlaubt dem Modul ebenfalls die Kaskadierung USB-fähiger Geräte, wie beim FT51A. Beide Module besitzen einen Debugger-Interface Header zum Debuggen und Programmieren.

Der FTPD-1 ist ein kreditkartengroßes Programmier-/Debug-Modul, welches mit dem UMFT51AA und dem FT51A-EVM zusammenarbeitet. Wegen des FT230X USB-to-UART Umwandlungs-ICs und Dual Buffer kann es ein Single Line Half-Duplex UART Signal ohne Handshake generieren, wodurch eine einfache und schnelle Programmierung der FT51A MCU gegeben ist.

„Embedded Entwicklern mit den unterschiedlichsten Erfahrungen zeigen ein großes Interesse den FT51A in ihrer Applikation einzusetzen. Diese neuen Module geben Entwicklern die notwendigen externen Hardwarekomponenten an die Hand, die Möglichkeiten dieser MCU zu erkunden und ihre volle Leistungsfähigkeit zu nutzen“, führt FTDI Chip CEO und Gründer Fred Dart aus. „Egal ob als Bstler, junger Entwickler oder als Experte mit einem ambitionierten Abgabetermin, sofort werden sie diese Boards und das IDE unentbehrlich finden.“

Mehr Informationen findne Sie auf der Webseite des Herstellers: www.ftdichip.com.

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