Nur 1.700 Stellen verbleiben Tausende Northvolt-Mitarbeiter in Schweden sind ihren Job los

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Entlassung von so vielen Mitarbeitern bei Northvolt ist ein herber Schlag für strukturschwache Gegend, heißt es. Doch das komplette Aus bedeute es nicht.

Abenddämmerung umgibt das Northvolt-Werk in Schweden. Nach dem Involvenzantrag vor einiger Zeit, wird jetzt klar, dass rund 2.800 schwedische Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Hier mehr zu dem, was nun Stand der Dinge ist ...(Bild:  Northvolt)
Abenddämmerung umgibt das Northvolt-Werk in Schweden. Nach dem Involvenzantrag vor einiger Zeit, wird jetzt klar, dass rund 2.800 schwedische Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Hier mehr zu dem, was nun Stand der Dinge ist ...
(Bild: Northvolt)

Tausende Beschäftigte des insolventen Batterieherstellers Northvolt verlieren in Schweden ihre Arbeitsplätze. Der Betrieb könne zwar im Rahmen der Insolvenz fortgeführt werden, doch würden dabei nur rund 1.700 der bisherigen Northvolt-Mitarbeiter in Schweden (Skellefteå) übrig bleiben, womit also 2.800 auf der Straße landen werden.

Hinzu kommen Angestellte in ausländischen Tochtergesellschaften, hieß es in einer Mitteilung des Insolvenzverwalters, unter anderem mit Blick auf die deutsche Tochter. Wie es mit der im Bau befindlichen Northvolt-Fabrik bei Heide in Schleswig-Holstein aussieht, wurde nicht gesagt. Der Betrieb in Deutschland soll bisherigen Angaben zufolge fortgesetzt werden.

Im September 2024 hatte Northvolt nur geäußert, schätzungsweise 1.600 Beschäftigte in Schweden zu entlassen und mehrere Expansionspläne zu stoppen. Zwei Monate später beantragte das Unternehmen Gläubigerschutz in den USA.

Bis zuletzt hoffte man auf ein erfolgreiches Restrukturierungsverfahren. Dann jedoch stellte Northvolt Mitte März wegen anhaltender Finanzierungsprobleme Insolvenzantrag in Schweden.

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