RFID- und IoT-Forschung Tageos eröffnet neues Forschungszentrum bei München

Von Manuel Christa 2 min Lesedauer

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Der französische RFID-Spezialist Tageos eröffnet in Hallbergmoos bei München ein Forschungszentrum. Dort sollen spezialisierte RFID- und IoT-basierende Lösungen entwickelt und Kunden weltweit bei der Umsetzung neuer Anwendungen unterstützt werden.

Neues Forschungszentrum: Tageos investiert in Halbergmoos bei München.(Bild:  Tageos)
Neues Forschungszentrum: Tageos investiert in Halbergmoos bei München.
(Bild: Tageos)

Tageos reagiert mit dem neuen Innovation Center of Excellence (ICoE) auf eine wachsende Nachfrage nach spezialisierten RFID-Produkten und Anwendungen im drahtlosen Internet der Dinge. Das Unternehmen, das zur italienischen Fedrigoni-Gruppe gehört, investiert dafür mehrere Millionen Euro in den Standort bei München. In dem rund 700 Quadratmeter großen Forschungszentrum arbeiten derzeit rund 15 Mitarbeiter.

Prototypenentwicklung und flexible Produktionsunterstützung

Vor Ort sollen unter anderem Prototypen entwickelt werden. Tageos bietet in Hallbergmoos künftig „Engineering-as-a-Service“-Leistungen an. Kunden und Partner können hier in Zusammenarbeit mit erfahrenen Ingenieuren eigene Prototypen entwickeln und in kleinen Stückzahlen testen lassen. Die anschließende Produktion größerer Mengen erfolgt an zertifizierten Standorten in Frankreich, den USA und China. Tageos verfügt weltweit aktuell über Produktionskapazitäten von jährlich mehr als elf Milliarden RFID-Inlays und -Tags. Neben Prototypenentwicklung bietet das Innovationszentrum umfangreiche Beratungsleistungen sowie Support für Programmierung und Implementierung.

Maßgeschneiderte RFID-Technologie für die Industrie

Der Standort München wurde bewusst gewählt, da die Region als führendes europäisches Technologiezentrum gilt. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen und innovativen Unternehmen soll Synergien schaffen und den Wissensaustausch fördern.

Im neuen ICoE werden auch moderne RFID-Technologien wie Bluetooth Low Energy (BLE), flexible Batterien und Sensoren weiterentwickelt. Besonders im Fokus steht dabei der Einsatz gedruckter Antennen, die extrem dünne, flexible und langlebige RFID-Inlays ermöglichen. Diese können in Verpackungen und Etiketten integriert werden und bieten eine kosteneffiziente Lösung für verschiedenste Branchenanforderungen.

Darüber hinaus unterstützt Tageos im Innovationszentrum Unternehmen bei der Skalierung ihrer Produktionsprozesse. Kunden können umfassende Tests durchführen lassen, sowohl für Kleinserien als auch für die Massenproduktion von RFID- und NFC-Produkten.

Fedrigoni, der Mutterkonzern von Tageos, sieht in der RFID-Technologie großes Potenzial für Synergien mit seinen Geschäftsfeldern Selbstklebeetiketten und Spezialpapiere, etwa für Luxusgüter, Pharma- und Lebensmittelindustrie. (mc)

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