Akquise Synopsys schließt die Übernahme von Ansys ab

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Nachdem in den vergangenen Tagen die noch ausstehende Zustimmung der chinesischen Marktaufsicht eingetrudelt ist, bestätigen die Verantwortlichen von Synopsys die Übernahme von Ansys.

Ansys gehört ab sofort zu Synopsys.(Bild:  Synopsys)
Ansys gehört ab sofort zu Synopsys.
(Bild: Synopsys)

Ziemlich genau 18 Monate nach der Ankündigung, dass EDA-Anbieter Synopsys Simulations- und Analyse-Experte Ansys übernehmen will, ist die Transaktion abgeschlossen, wie Synopsys und Ansys per öffentlicher Mitteilung bekannt gegeben haben.

Diverse Marktaufsichten und Kommissionen hatten dem Deal ihr Go gegeben, allerdings unter Bedingungen. Die US-amerikanische FTC und die Europäische Kommission etwa hatten zur Voraussetzung gemacht, dass Synopsys unter anderem seine optischen sowie die photonischen Softwaretools veräußert, während Ansys sein Tool PowerArtist verkauft. Zuletzt fehlte nur noch die Zustimmung der chinesischen Marktaufsicht State Administration for Market Regulation (SAMR), die am vergangenen Montag (14.07.2025) eingetrudelt sein soll.

Synopsys will sich mit der Akquise in Stellung bringen, um in einem erweiterten Gesamtmarkt mit einem Volumen von 31 Milliarden US-Dollar zu agieren. Ajei Gopal, ehemaliger Präsident, CEO und Vorstandsmitglied von Ansys, sowie Ravi Vijayaraghavan, ehemaliges Ansys-Vorstandsmitglied, treten mit sofortiger Wirkung dem Vorstand von Synopsys bei, während die Ansys-Aktie nicht länger an der NASDAQ gehandelt wird.

Die ersten integrierten Funktionen, die Multiphysik über den gesamten EDA-Stack hinweg vereinen, etwa für fortschrittliche Multi-Die-Packaging-Lösungen, sollen in der ersten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein. Der gemeinsame Projektplan sieht zudem integrierte Lösungen für Test und Virtualisierung komplexer, intelligenter Systeme vor, zum Beispiel für die Automobilbranche und weitere Industrien. (sb)

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