Zero Energy Display Stromsparende E-Paper für Haltestellen

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Elektronische Fahrpläne oder großflächige Werbung: Ähnlich der elektronischen Tinte unserer E-Reader, sollen mit ZED Informationen angezeigt werden die nur dann Energie benötigen, wenn sich ihr Inhalt aktualisiert.

Zero Energy Display ZED als elektronischer Fahrplan: Dank des geringen Stromverbrauchs werden künftig an Haltestellen vermehrt solche Display zu finden sein(Plastic Logic)
Zero Energy Display ZED als elektronischer Fahrplan: Dank des geringen Stromverbrauchs werden künftig an Haltestellen vermehrt solche Display zu finden sein
(Plastic Logic)

Für Haltestellen und den öffentlichen Bereich haben Plasitc Logic und Serelec ein spezielles Display entwickelt, das sich durch geringe Leistungsaufnahme auszeichnet. Denn zum Einsatz kommt ein elektronische Papier, das die bisherigen Papierfahrpläne ersetzen soll – und das in Echtzeit. Das Prinzip funktioniert wie bei einem E-Book-Reader: Es wird nur dann elektrische Energie benötigt, wenn sich der Inhalt des Displays aktualisiert.

Die Displays mit dem Namen ZED bestehen aus zwei monochromen, flexiblen Kunstoff-Displays mit 10,7'' von Plastic Logic, die in einem Metallgehäuse integriert sind. Dabei steht ZED für Zero Energy Displays, die in Dresden gefertigt werden. Weil die kombinierten Displays für den Außeneinsatz vorgesehen werden, wird eine spezielle Temperatursensorik verwendet. Es ist zusätzlich vorgesehen, Funk-Module zu verbauen, um die Informationssysteme an den Haltestellen mit den Zentralen der Verkehrsbetriebe abzugleichen. Ein weiterer Vorteil der Display-Technologie ist ihr geringes Gewicht von 115 g gegenüber Glas-Displays. Das fertige Gerät misst in der Dicke weniger als einen Zentimeter und lässt sich bei Temperaturen von -15 bis 50 °C einsetzen. Optional lässt sich eine Vorderbeleuchtung anbringen.

Fließt kein Strom, bleibt die Information auf dem Display erhalten. Somit ist es möglich, das Display auch via Solarpanel zu betreiben. Sie lassen sich außerdem auch bei sehr hellem Sonnenlicht und von nahezu jedem Winkel betrachten.

Erste Einheiten sollen in Q2 ausgeliefert werden

Bereits im zweiten Quartal 2013 sollen erste Einheiten ausgeliefert werden. Neben elektronischen Fahrplänen ist auch großflächige Werbung mit den Displays möglich. In einem nächsten Schritt sollen aus den monochromen auch farbige Displays entwickelt werden, um die Anzahl der Möglichkeiten noch weiter zu erhöhen.

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