Aktion Elektronik hilft 2012 Solarbetriebene LED-Straßenbeleuchtung soll das Leben in Afrika verbessern

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Im Rahmen ihrer Spendenaktion "Elektronik hilft 2012" (siehe Kasten unten) für die Opfer der Hungersnot in Ostafrika berichtet die ELEKTRONIKPRAXIS über technologische Projekte, Kooperation und Visionen, die dem schwarzen Kontinent eine bessere Zukuft bescheren sollen. Heute: Straßenbeleuchtung in Nairobi auf Basis von LEDs.

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Straßenbeleuchtungen auf LED-Basis sollen in Zukunft den Verkehr sicherer gestalten und vor allem Energieeffizent sein. Gerade in strukturschwachen Regionen bietet sich diese Technik an. Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat mit der kenianischen Regierung eine Vereinbarung getroffen, um in der Hauptstadt Nairobi eine LED-Straßenbeleuchtung zu installieren. Der Clou: Zusätzlich soll die dafür notwendige Energie aus Photovoltaik umgesetzt werden. Philips spektuliert, dass bei einem flächendeckenden Einsatz von LED-Straßenbeleuchtungen auf Solarbasis bis zu 100% der Energie eingespart werden kann.

Ergänzendes zum Thema
Elektronik hilft 2012 – Spendenaktion für Ostafrika

Die Hungernöte vor allem im Osten von Afrika treffen die Ärmsten der Armen. Mit einer Spendenaktion unter dem Titel "Elektronik hilft" will die ELEKTRONIKPRAXIS wie schon im vergangenen Jahr einen Beitrag zu den Hilfsaktionen leisten.

So können Sie sich als Leser beteiligen: Spenden Sie direkt bei CARE Deutschland-Luxemburg e.V. Bitte als Verwendungszweck "Ostafrika - Elektronikpraxis hilft" angeben bzw. auswählen. Wir werden darüber berichten, was in Summe zusammengekommen ist.

So können Sie sich als Anzeigenkunde beteiligen: Buchen Sie eine Anzeige im Sonderteil "Elektronik hilft" in der Ausgabe 18 (Erscheinungstermin 24. September) zum Sonderpreis bei unseren Mediaberatern unter Tel. +49(0)931 418-2464. Wir spenden den kompletten Umsatz dieser Hilfsaktion an die Aktion Deutschland Hilft.

Unser Team aus Redaktion, Verkauf und Verwaltung bringt seine Arbeitskraft ein, um diesen Sonderteil zu organisieren, zu bewerben und zu produzieren. ELEKTRONIKPRAXIS trägt alle anfallenden Kosten für Druck, Papier und Porto, um jeden Euro Ihrer Anzeigenspende an die Menschen in Ostafrika übergeben zu können.

High-Brightness-LEDs und patentierte Optiken

Der Schlüssel für eine effiziente LED-Straßenbeleuchtung ist eine Kombination aus High-Brightness-LEDs und patentierten Optiken sowie einer intelligenten Steuerung. Dadurch soll nach Aussage von Philips die maximal mögliche Menge an elektrischer Energie aus den Solarzellen gewonnen werden können. Vor allem ist es entscheidend, dass die Energie auch in entsprechende Batteriesysteme gespeichert wird.

Die Lebensdauer wird auch dadurch beeinflusst, wie die Batteriesysteme ge- und entladen werden. Mit dem selbstlernenden System ist es möglich, dass sich die LEDs ihrer Umgebung anpassen und sich selbstständig dimmen. Dank der hohen Effizienz soll es möglich sein, die Kosten für Batterien und Solarzellen um bis zu 50% im Vergleich zu anderen Standardlösungen zu reduzieren.

Die Lebenserwartung der LEDs lag bei verschiedenen Versuchen zwischen 50 und 100k Stunden. Einige LEDs fielen nach 6k Stunden aus, was einer Ausfallqoute von 1% entspricht. Im Vergleich zu traditionellen Beleuchtungssystemen liegt die Qoute bei 10%.

LED-Projekt soll das Leben in Afrika verbessern

Das Pilotprojekt wurde während der 40. Jahrestagung des UN-Umweltprogramms UNEP in Nairobi ins Leben gerufen und wird das erst Projekt dieser Art in Ostafrika sein. Wenn es nach Philips geht, soll die LED-Straßenbeleuchtung auf Solarbasis das in Afrika zu einem besseren sozialen und wirtschaftlichen Leben wandeln.

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