ArchiTech-Reihe von SILICA

So kommen Open Source und Embedded-Systeme zusammen

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Yocto-Umgebung als virtuelle Maschine auf Standard-PCs

Um trotzdem möglichst viele Embedded-System-Entwickler in den Genuss der Vorteile dieser Plattform kommen zu lassen, hat man sich bei SILICA entschlossen, die Yocto-Umgebung mit Hilfe einer virtuellen Maschine auf Standard-PCs bereitzustellen. So beinhaltet das ArchiTech-Ökosystem neben einem breiten Portfolio an eigenen anwendungsoptimierten Plattformen auch eine virtuelle Maschine auf Basis der VirtualBox-Technologie, die nach Installation auf einem Desktop-PC eine sofort einsatzbereite vorkonfigurierte Entwicklungsumgebung bietet.

Seit der Markteinführung von ArchiTech wurde das Hardware-Angebot kontinuierlich erweitert. Inzwischen stehen Entwicklern unter ArchiTechboards.org bereits zwölf Boards für unterschiedlichste Anwendungen wie RFID- und NFC-Entwicklung, analoge Schnittstellenentwicklung mit Integrated-Pmod-Peripherie-Modulen von Maxim, WiFi- oder IEEE802.15.4-Wireless-Entwicklungen, industrielle Vernetzung und eingebettete Videoanwendungen zur Verfügung. Im Gegensatz zu den üblichen von den Halbleiteranbietern bereitgestellten Mikroprozessor- oder Mikrocontroller-Entwicklungsboards sind diese individuellen Plattformen optimal auf bestimmte Anwendungen abgestimmt.

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Dadurch werden viele typische Design- und Integrationsprobleme, denen die Kunden sonst im Laufe der Software- und Hardware-Entwicklung begegnen würden, bereits im Vorfeld eliminiert. Natürlich sind auch kundenspezifische Lösungen realisierbar. Auf Anfrage kann SILICAs ArchiTech-Team ein neues Board entwickeln, und das in der Regel innerhalb von nur zwölf bis 20 Wochen. Die von SILICA für das Yocto-Build-Werkzeug bereitgestellten Meta-Layer unterstützen bei Bedarf einen schnellen und problemlosen Wechsel zwischen all diesen unterschiedlichen Plattformen. Mit der grafischen Benutzeroberfläche Hob lässt sich das endgültige Image des Embedded-Systems leicht anpassen und auf die Anwendung abstimmen.

Ecplise, vollständige Open-Source Grafik-IDE

Eine wichtige Komponente für die Entwicklung von Embedded-Systemen fehlt allerdings noch. Wie durch die Meta-Layer und Board-Konfiguration vorgegebenen, erstellt BitBake auch die Cross-Compile-Toolchain für das selektierte Board sowie die Spezifikationen, mit denen der Linker und die Build-Werkzeuge sicherstellen, dass der Code für die Zielarchitektur korrekt konfiguriert wird. Doch Yocto verfügt selbst über keine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE).

Hier kommt Ecplise ins Spiel, eine vollständige Open-Source Grafik-IDE auf Basis von Plugin-Technologie, mit der Entwickler eine kundenspezifische Plattform für das Design und den Test von Software kreieren können. SILICAs ArchiTech-Strategie setzt auf eine vorkonfigurierte IDE, die sofort zur Anwendungsentwicklung bereit steht, dank Eclipse aber trotzdem flexibel anpassbar ist. Mit dem QT Creator, integriert im neuesten ArchiTech-Softwarepaket, können Entwickler zudem die Portabilität und andere Vorteile einer Open-Source-Application-Framework optimal nutzen.

* Christopher Young ist Software Enablement Engineer,

* Martin Hecht ist Senior Embedded Specialist bei SILICA.

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