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Laufender Betrieb: Noch funktioniert sehr wenig
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfügt das Mini-Windows leider noch kaum über nennenswerte eigene Funktionen. Sie können eine Maus anschließen und damit die Zeitzone – allerdings nicht die aktuelle Uhrzeit – einstellen sowie den Einplatinenrechner herunterfahren oder neu starten.
Theoretisch können Sie auch eine Tastatur anschließen. Im derzeitigen nativen Zustand verfügt das OS allerdings noch über keine Eingabezeile. Wenn Sie ein Ethernet-Kabel anschließen, lässt sich das mit Windows 10 IoT Core betriebene Raspberry Pi immerhin ins lokale Netzwerk integrieren.
Um überhaupt etwas mit dem System anfangen zu können, müssen Sie derzeit per Fernzugriff über eine Windows Power Shell (ab Windows 7 im Betriebssystem integriert) auf das Windows-betriebene Raspberry Pi 2 zugreifen. Microsoft stellt hierfür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung online zur Verfügung, derzeit allerdings nur auf Englisch. Über diese können Systemkonfigurationen vorgenommen werden.
Wenn Sie den Visual Studio Remote Debugger auf Ihr Windows 10 IoT Core Gerät übertragen, lassen sich zudem über die Power Shell auch Applikationen, die über Visual Studio 2015 erstellt wurden, auf das Raspberry Pi ausspielen. Theoretisch funktionieren auch native Win32-Apps, deren Ausgabe sich aber nur während eines Fernzugriffs nachverfolgen lässt.
Es ist noch nicht bekannt, wann und in welchem Maße von offizieller Seite Anwendungen für Windows 10 IoT Core bereitgestellt werden. Aktuell bleibt es also findigen Hobbyentwicklern überlassen, Anwendungsbeispiele über Visual Studio 2015 zu generieren und zu implementieren.
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