Encoder So finden Sie den passenden magnetischen oder optischen Encoder

Autor / Redakteur: Giovanna Monari * / Margit Kuther

Erfahren Sie, wie die verschiedenen Bauarten von Encodern funktionieren und worin sich die zahllosen auf dem Markt verfügbaren Modelle konkret unterscheiden.

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Giovanna Monari, Avnet Abacus: Ihr Beitrag führt durch den Encoder-Dschungel
Giovanna Monari, Avnet Abacus: Ihr Beitrag führt durch den Encoder-Dschungel
(Bild: Avnet Abacus)

Encoder sind Geräte, die eine Drehbewegung oder eine Winkelposition in analoge oder digitale Signale zur Verwendung in Mess- oder Steuersystemen umwandeln. Sie lassen sich unterschiedlich einordnen. Dabei spielt in erster Linie eine Rolle, ob sie absolut oder inkremental arbeiten.

Encoder – absolut oder inkremental arbeitend

Das Inkrementalsignal besteht aus zwei phasenverschobenen Rechtecksignalen. Die Phasenverschiebung ist zur Erkennung der Drehrichtung erforderlich. Das Absolutsignal besteht aus diskreten kodierten Binärwerten und kann 4 bis 16 Bit breit sein.

Bei manchen Anwendungen sind Absolutwertgeber erforderlich, wenn eine bestimmte Einstellung erkannt werden und nach einem Abschalten des Systems zur Verfügung stehen soll. Alle anderen Anwendungen können Inkrementalgeber verwenden.

Klassifizierung durch die verwendete Sensortechnik

Encoder lassen sich auch durch die verwendete Sensortechnik klassifizieren, die entweder mechanische Kontakte oder – wie es heute eher üblich ist – kontaktlose optische oder magnetische Sensoren einsetzt.Die Verwendungsmöglichkeiten von Encodern sind ausgesprochen vielfältig: von der Unterhaltungselektronik über Automobil- und Maschinen- bis hin zur Medizintechnik.

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